Porträt von Adrien Baillet
Foto: Rijksmuseum · Wikimedia Commons

Autor

Adrien Baillet

Französischer Bibliothekar, Geistlicher und Historiker

Geboren
13. Juni 1649, La Neuville-en-Hez
Gestorben
21. Januar 1706, Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Bibliothekar, Historiker, Literaturkritiker, Biograf und Altertumswissenschaftler
Strömung
Klassizismus

Leben und Werk

Adrien Baillet (* 13. Juni 1649 in La Neuville-en-Hez, Frankreich; † 21. Januar 1706 in Paris) war ein französischer Theologe, Historiker und Bibliothekar.

Leben

Nach dem Besuch der Dorfschule konnten ihm seine Eltern keine höhere Schulbildung finanzieren. Nachdem der Bischof von Bauvais auf ihn aufmerksam geworden war, ermöglichte dieser ihm ein Studium der Theologie. Anschließend war Baillet zunächst als Lehrer in Beauvais tätig und wurde dann 1676 zum Priester geweiht. 1680 wechselte er nach Paris, wo er für den Generalanwalt des Parlement de Paris François-Chrétien de Lamoignon als Bibliothekar tätig wurde und dort einen 35-bändigen Catalogue raisonné erstellte.

Baillet gilt als der erste Biograph von René Descartes. Er wurde in der Pariser Kirche St-Paul-des-Champs beigesetzt.

Publikationen (Auswahl)

Histoire de Hollande depuis la trève de ióop Jusqu’d 1690 (4 Bände 1693), eine Weiterführung von Grotius.

Les Vies des saints (4 Bände 1701).

Des Satires personelles, traité historique et critique de celles qui portent le litre d’Anti (2 Bände 1689).

La vie de monsieur Descartes (2 Bände 1691; einbändige Neuauflage: La vie de monsieur Descartes, Paris: Éditions des Malassis, 2012).

La vie de mr. Des-Cartes. Réduite en abregé (1692; Neuauflage: Vie de Monsieur Descartes, Paris, La Table Ronde, 1992).

Auteurs déguisés sous des noms étrangers, empruntes, &c. (1690).

Jugemens des savans sur les principaux ouvrages des auteurs (9 Bände, 1685–1686).

Text: “Adrien Baillet”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Adrien Baillet

1 buch