Porträt von Agnes Strickland
Foto: John Hayes · Wikimedia Commons

Autor

Agnes Strickland

Englische Geschichtsschreiberin und Dichterin

Geboren
19. August 1796, London
Gestorben
8. Juli 1874, Southwold
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Schriftstellerin, Historikerin, Dichterin und Herausgeberin

Leben und Werk

Agnes Strickland (* 19. August 1796 in London; † 13. Juli 1874 in Southwold) war eine englische Geschichtsschreiberin und Dichterin.

Leben

Agnes Strickland war die zweite Tochter von Thomas Strickland († 1818) und seiner zweiten Gattin Elizabeth, geb. Homer († 1864). Sie hatte fünf Schwestern und zwei Brüder. 1808 zog sie mit ihrer Familie nach Reydon Hall, Suffolk. Früh widmete sie sich historischen Studien. Da Thomas Strickland bei seinem Tod 1818 einen Gutteil seines Vermögens eingebüßt hatte, begannen jene seiner Töchter, die bereits schriftstellerisch tätig geworden waren, durch Verwertung ihrer literarischen Talente zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts beizutragen. Die frühen literarischen Produktionen von Agnes Strickland waren vornehmlich historische Versromane im Stil Walter Scotts, z. B. die poetische Erzählung Worcester Field (1827). Dann verfasste sie zusammen mit ihrer älteren Schwester Elizabeth in einfachem Stil Prosageschichten für Kinder.

Später wandte Agnes Strickland sich der historischen Biographie zu, wofür sie fleißiges Quellenstudium betrieb. Ab 1840 machte sie sich an die Niederschrift ihrer bekanntesten Arbeit, des zwölfbändigen, das Leben 38 englischer Königinnen von Mathilde von Flandern bis Anne Stuart umfassenden Werks Lives of the Queens of England from the Norman Conquest. Zur Erstellung dieser Biographien wertete Strickland, die eine eifrige Anhängerin der Monarchie und Kirche war, zeitgenössische Briefe, persönliche Papiere und zahlreiche offizielle Dokumente aus, von denen sie umfangreiche Exzerpte in ihr Werk einfügte. Sowohl zu dieser umfangreichen Schrift, die allerdings den Maßstäben moderner kritischer Biographie nicht gerecht wird, als auch zu ihren anderen historischen Veröffentlichungen trug ihre Schwester Elizabeth viel bei. Jedoch wollte Elizabeth nicht als Mitautorin genannt werden.

Text: “Agnes Strickland”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Agnes Strickland

1 buch