Porträt von Alexander Ecker
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Autor

Alexander Ecker

Deutscher Anatom und Anthropologe

Geboren
10. Juli 1816, Freiburg im Breisgau
Gestorben
20. Mai 1887, Freiburg im Breisgau
Staatsangehörigkeit
Deutschland
Beruf
Anthropologe, Hochschullehrer, Anatom und Physiologe

Leben und Werk

Johann Alexander Ecker (* 10. Juli 1816 in Freiburg im Breisgau; † 20. Mai 1887 ebenda) war ein deutscher Anatom und führender Anthropologe seiner Zeit.

Leben

Seine Eltern waren Johann Matthias Alexander Ritter von Ecker (1766–1829), Professor der Chirurgie und Geburtshilfe an der Universität Freiburg im Breisgau, und Anna von Mederer, Tochter des k. k. obersten Feldarztes Matthäus von Mederer. Alexander Ecker schloss 1837 das Medizinstudium in Freiburg ab und habilitierte sich zwei Jahre später. 1840 wurde er Prosektor in Freiburg, ein Jahr darauf Privatdozent in Heidelberg, um 1844 eine ordentliche Professur in Basel anzutreten. 1850 wurde er wiederum nach Freiburg auf den Lehrstuhl für Zoologie, Physiologie und Anatomie berufen. Die Physiologie und Zoologie gab er 1857 im Zuge einer Umordnung der Lehrstühle ab. In den ersten zehn Jahren seines Ordinariats in Freiburg versuchte Ecker in wiederholten Eingaben, die Arbeitsbedingungen der ihm unterstellten Institute zu verbessern. Schließlich wurde 1865 per Ministerialerlass der Neubau des Anatomischen Instituts genehmigt. Die feierliche Einweihung, bei der Ecker die Festrede hielt, fand 1867 statt.

1861 wurde Alexander Ecker zum Hofrat ernannt. Er gehörte 1870 zu den Mitbegründern der „Akademischen Gesellschaft“ in Freiburg. 1883 wurde Ecker emeritiert, Robert Wiedersheim wurde sein Nachfolger. Mit Lorenz Oken (1779–1851) verband ihn eine Freundschaft. Seine einzige überlebende Tochter Anna heiratete den späteren Oberst und Militärschriftsteller Camill Schaible.

Text: “Alexander Ecker”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Alexander Ecker

1 buch