Porträt von Alexander MacDonald
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Alexander MacDonald

Schottischer Adeliger

Geboren
1390
Gestorben
7. Mai 1449, Dingwall
Staatsangehörigkeit
Schottland
Beruf
Militär

Leben und Werk

Alexander MacDonald (* um 1390; † 8. Mai 1449 in Dingwall), 10. Earl of Ross, Lord of the Isles, war ein schottischer Adeliger.

Leben

Sein Vater war Donald MacDonald, Lord of the Isles, seine Mutter war Mary Leslie, 9. Countess of Ross. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1423 trat er sein Erbe an und übernahm damit auch dessen Titel als „Lord of the Isles“. Und obwohl seine Mutter noch lebte und de iure Anspruch auf den Titel hatte, wurde ihm nach dem Tod von John Stewart, Earl of Buchan im Jahr 1424 von Jakob I. der Titel des „Earl of Ross“ zuerkannt.

Um Ruhe und Ordnung in den Highlands wiederherzustellen, folgte er im Jahr 1427 einem Ruf von Jakob I. zu einem Treffen aller Anführer nach Inverness. Dort wurde er jedoch unter Arrest gestellt, andere Anführer wurden sofort hingerichtet. Nach seiner Flucht (oder Freilassung?) stellte er eine Armee aus Männern aus Ross und von den Inseln auf. Er kehrte zurück und brannte Inverness nieder, konnte die dortige Burg jedoch nicht einnehmen. Von einer Armee unter persönlicher Führung des Königs verfolgt, stellte er sich kampflos mit seinen Truppen am 23. Juni 1429 bei Lochaber, da zuvor seine wichtigsten Verbündeten desertiert waren. Er akzeptierte eine bedingungslose Unterwerfung und wurde in der Folge in Tantallon Castle gefangen gehalten. Seine Verwandten gaben trotz seiner Gefangenschaft keine Ruhe und wurden 1431 bei Inverlochy von einer Armee unter Führung von Alexander Stewart, 12. Earl of Mar, geschlagen, der bereits 20 Jahre zuvor gegen Donald MacDonald, Lord of the Isles, erfolgreich gewesen war.

Text: “Alexander MacDonald, 10. Earl of Ross”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Alexander MacDonald

1 buch