Autor
Alexis-Claude Clairaut
Französischer Mathematiker und Physiker
- Geboren
- 13. Mai 1713, Paris
- Gestorben
- 17. Mai 1765, Paris
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich
- Beruf
- Astronom, Mathematiker, Physiker und Geodät
- Wichtige Werke
- theory of hydrostatic equilibrium · Théorie de la Lune · Recherches sur différents points importants du système du Monde · Satz von Schwarz · Satz von Clairaut (Erdmessung)
Leben und Werk
Alexis-Claude Clairaut (* 3. Mai 1713 in Paris; † 17. Mai 1765 in Paris) war ein französischer Mathematiker, Geodät und Physiker.
Leben
Alexis-Claude Clairaut war das zweite von 20 Kindern des Mathematikers und Professors an der Pariser Universität Jean-Baptiste Clairaut. 1744 wurde er als auswärtiges Mitglied in die damalige Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften aufgenommen. Er war das einzige seiner Geschwister, der das Erwachsenenalter erreichte – ein jüngerer Bruder, der mit 16 Jahren 1732 starb, war allerdings auch mathematisch frühbegabt und reichte mit 14 Jahren eine Arbeit bei der Pariser Akademie ein.
Bereits mit 13 Jahren hatte Alexis-Claude Clairaut so große Fortschritte in der Mathematik gemacht, dass er der Pariser Académie des sciences eine Arbeit über die grafische Verdopplung eines Würfels einreichen konnte.
Er führte um das Jahr 1728 einen ausgedehnten wissenschaftlichen Briefwechsel mit Georges-Louis Leclerc de Buffon.
Mit 18 Jahren wurde er mit einer Sondergenehmigung des Königs als Mitglied in die Akademie aufgenommen, nachdem seine 1729 fertiggestellte Abhandlung über neuartige Raumkurven mit Begeisterung aufgenommen worden war. Er ist damit bis heute das jüngste jemals in die Pariser Akademie aufgenommene Mitglied. Er befreundete sich mit Pierre Louis Maupertuis, Voltaire und Émilie du Châtelet, die alle Anhänger der Newtonschen Lehre der Gravitation waren, die damals in Frankreich noch auf Widerstand stieß.
Clairaut war an der Übersetzung von Newtons Hauptwerk Principia ins Französische durch Madame du Châtelet beteiligt und viele seiner eigenen Ergebnisse wurden darin veröffentlicht. 1734 war er mit Maupertuis einige Monate in Basel, um bei einem der führenden kontinentaleuropäischen Mathematiker, Johann I Bernoulli, zu studieren. Dort befreundete er sich auch mit Johann Samuel König.
Text: “Alexis-Claude Clairaut”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Alexis-Claude Clairaut
1 buch

