Porträt von Amalia Guglielminetti
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Autor

Amalia Guglielminetti

Italienische Schriftstellerin und Dichterin

Geboren
4. April 1881, Turin
Gestorben
4. Dezember 1941, Turin
Staatsangehörigkeit
Königreich Italien
Beruf
Dichterin, Schriftstellerin, Dramatikerin, Journalistin und Redakteurin

Leben und Werk

Amalia Guglielminetti (* 4. April 1881 in Turin; † 4. Dezember 1941 ebenda) war eine italienische Schriftstellerin und Dichterin.

Leben

Amalia Guglielminetti, die zwei Schwestern, Emma und Erminia, und einen Bruder, Ernesto, hatte, wurde als Tochter von Pietro Guglielminetti und Felicita Lavezzato geboren; ihr Urgroßvater Pietro Guglielminetti war um 1858 von Cravanzana nach Turin gezogen, wo er eine kleine holzverarbeitende Fabrik gründete: Er fertigte als Lieferant des Regio Esercito in den 1860er Jahren die damals aus Holz hergestellten Feldflaschen.

Als ihr Vater 1886 starb, zog die Familie zu ihrem Großvater Lorenzo, „einem alten, sparsamen Industriellen, strengen Geistlichen und strengen Hüter des häuslichen Herdes“, der sie in religiösen Schulen unterrichten ließ.

Ab 1901 veröffentlichte sie in der Sonntagsbeilage der Gazzetta del Popolo Gedichte, von denen ein Teil in dem 1903 erschienenen Band Voci di giovinezza („Stimmen der Jugend“) gesammelt wurde. Es handelte sich um scholastische und oft ungeschickte Verse, die in der Turiner Literaturszene keine Spuren hinterließen, wie:

Die Gedichte der Sammlung Le Vergini folli („Die verrückten Jungfrauen“) 1907 wurden dagegen positiv aufgenommen. Das Manuskript wurde vorab Arturo Graf vorgestellt, der es öffentlich als eine „sehr wertvolle Sammlung von schönen und neuen Versen“ bezeichnete. Nach der Veröffentlichung schrieb Graf an Guglielminetti: „Ihre Inspiration ist so lebendig, direkt und feinfühlig, wie man es nur sagen kann, und ihre Technik unterstützt dies auf wunderbare Weise. Ihre Mädchen- und Frauenfiguren sind von allerhöchster Güte, und viele der Sonette sind von erlesener Qualität. Und es scheint so spontan zu kommen!“ Dino Mantovani, der Kritiker von La Stampa, sah in Guglielminetti eine Kombination aus Gaspara Stampa und Sappho.

Text: “Amalia Guglielminetti”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Amalia Guglielminetti

1 buch