Porträt von André Corthis
Foto: Cl. Otto · Wikimedia Commons

Autor

André Corthis

Französische Schriftstellerin

Geboren
15. April 1882, 8. Arrondissement von Paris
Gestorben
8. August 1952, 17. Arrondissement von Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Schriftstellerin und Dichterin

Leben und Werk

André Corthis, eigentlich Andrée Magdeleine Husson (* 15. April 1882 im 8. Arrondissement, Paris; † 8. August 1952 im 17. Arrondissement, Paris), war eine französische Schriftstellerin.

Leben

Andrée Magdeleine Husson war die Tochter von Yrmette Husson und Jean Marie Husson, einem Kapitän. Sie hatte einen Bruder, Pierre, und war die Nichte der Porträtmalerin Amélie Beaury-Saurel. Sie verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Spanien, einem Land, über das sie oft schrieb.

Bereits im Alter von zwölf Jahren begann sie, Reime aneinanderzureihen und Gedichte zu verfassen. Im Juni 2006 veröffentlichte sie, mit 21 Jahren noch völlig unbekannt, unter dem männlichen Pseudonym „André Corthis“ ihren ersten Band mit Versen, Gemmes et Moires. Sechs Monate später veröffentlichten alle illustrierten Zeitschriften ihr Porträt und alle Zeitungen druckten ihren Namen, als sie den Prix Femina erhielt, der von einer exklusiv mit Frauen besetzten Jury 1906 zum dritten Mal vergeben wurde. Das Preisgeld betrug 5.000 Franc. Das Erstlingswerk spiegelt den Einfluss von Charles Baudelaire, Henri de Régnier und vor allem Paul Verlaine auf Corthis in dieser Phase wider. Danach wandte sie sich dem Roman zu und veröffentlichte zwischen 1908 und 1951 rund 30 Werke, die zu den besten ihrer Zeit zählten.

André Corthis heiratete den Kunstkritiker und Fotografen Raymond Lécuyer (1879–1950). Das Paar hatte mindestens eine Tochter, die später ebenfalls Romane unter einem Pseudonym („Gil Cortis“) veröffentlichte.

1920 erhielt Corthis den Grand Prix du Roman der Académie française für Pour moi seule.

Text: “André Corthis”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von André Corthis

1 buch