Porträt von Andreas Latzko
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Andreas Latzko

Österreichischer pazifistischer Schriftsteller

Geboren
1. September 1876, Budapest
Gestorben
11. September 1943, Amsterdam
Staatsangehörigkeit
Österreich und Ungarn
Beruf
Schriftsteller, Publizist und Pazifist

Leben und Werk

Andreas Latzko (* 1. September 1876 in Budapest, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; † 11. September 1943 in Amsterdam) war ein österreichischer pazifistischer Schriftsteller.

Leben

Andreas Latzko besuchte das Gymnasium in Budapest und schloss es mit der Matura ab. Er diente dann in der Gemeinsamen Armee Österreich-Ungarns als Einjährig-Freiwilliger und wurde dann Reserveoffizier des Ersatzheeres. Er ging nach Berlin, studierte zuerst Chemie, später Philosophie in Berlin. Zuerst schrieb er in ungarischer Sprache. 1901 wurde sein erster Versuch in deutscher Sprache, ein Einakter, in Berlin aufgeführt.

Als Journalist und Reiseschriftsteller unternahm er Reisen nach Ägypten, Vorder- und Hinterindien, Ceylon und Java. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914 kam er zurück nach Europa und wurde als Reserveoffizier in die k.u.k. Armee eingezogen. Mit Beginn des Krieges zwischen Italien und Österreich-Ungarn kam er an die Isonzofront. Er erkrankte an Malaria, musste jedoch an der Front bleiben, bis er nach einem italienischen Artillerieangriff in der Nähe von Gorizia einen schweren Schock erlitt und als Kriegszitterer dienstunfähig wurde. Nach acht Monaten im Lazarett wurde er Ende 1916 entlassen und für ein Jahr in die Schweiz zur Kur geschickt. 1917 schrieb er in Davos sechs Novellen für sein Buch Menschen im Krieg, das sich mit der Situation des Krieges an der Isonzofront auseinandersetzte. Noch im selben Jahr erschien das Buch im Zürcher Rascher Verlag, in der ersten Auflage allerdings anonym.

Text: “Andreas Latzko”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Andreas Latzko

1 buch