Autor
Andrée Viollis
Französische Journalistin et Schriftstellerin
- Geboren
- 9. Dezember 1870, Les Mées
- Gestorben
- 10. August 1950, 6. Arrondissement von Paris
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich
- Beruf
- Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin
Leben und Werk
Andrée Viollis (Viollis war das Pseudonym ihres zweiten Ehemannes), die auch die Ehenamen Andrée Téry und Andrée d’Ardenne de Tizac trug, (geboren als Andrée Françoise Caroline Jacquet am 9. Dezember 1870 in Les Mées; gestorben am 10. August 1950 in Paris) war eine französische Schriftstellerin und Journalistin. Sie gehörte zu den bedeutendsten Vertretern des investigativen Journalismus und der Kriegsberichterstattung ihrer Zeit.
Leben
Andrée Jacquet war die Tochter von Antoine Marie Jacquet, eines Präfekten des Zweiten Kaiserreichs und einer Salonnière, Valentine Claudius-Jacquet, die literarische Persönlichkeiten der Dritten Republik zu sich einlud. Die Malerin Thadée-Caroline Jacquet war ihre Schwester.
Nach ihrem Baccalauréat im Jahr 1890 verbrachte Andrée Viollis drei Jahre als Privatlehrerin in England und besuchte gleichzeitig Kurse in Oxford. Sie setzte ihr Studium in Frankreich fort und erwarb die Licence ès-lettres an der Sorbonne.
Sie heiratete Gustave Téry, Absolvent der École normale supérieure, Professor für Philosophie, mit dem sie zwei Töchter hatte, darunter die Journalistin Simone Téry. Sie ließ sich 1901 scheiden. 1905 heiratete sie Henri d’Ardenne de Tizac, Historiker für klassische chinesische Kunst und Konservator des Musée Cernuschi. Er war Autor von Romanen unter dem Pseudonym Jean Viollis und das Paar hatte zwei Töchter. Mit ihm engagierte sie sich im literarischen Journalismus und nahm das Pseudonym Viollis an.
Ab 1929 war sie Mitglied des Club des belles perdrix (Club der schönen Rebhühner), einer Vereinigung von Schriftstellerinnen und Feinschmeckerinnen. Sie wurde als Offizier der Ehrenlegion ausgezeichnet.
Text: “Andrée Viollis”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

