Autor
Anselm Feuerbach
Deutscher Maler (1829–1880)
- Geboren
- 12. September 1829, Speyer
- Gestorben
- 4. Januar 1880, Venedig
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Bayern
- Beruf
- Maler, Hochschullehrer, bildender Künstler und Zeichner
- Strömung
- Klassizismus
- Wichtige Werke
- Die Amazonenschlacht · Das Mädchen mit dem toten Vogel · Der Märchenerzähler am Brunnen
Leben und Werk
Anselm Feuerbach (* 12. September 1829 in Speyer; † 4. Januar 1880 in Venedig) war ein deutscher Maler. Er gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Kindheit und Jugend
Anselm Feuerbach war ein Enkel von Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach und der Sohn von Joseph Anselm Feuerbach und dessen Gattin Amalie, geb. Keerl. Schon 1830 verlor er seine Mutter und wurde zusammen mit seiner Schwester Emilie für vier Jahre bei den Großeltern in Ansbach untergebracht. 1834 heiratete sein Vater Henriette Heydenreich; zwei Jahre später wurde er an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen und zog mit seiner Familie dorthin. Anselm Feuerbach besuchte das Gymnasium in Freiburg. Ab 1843 erhielt er Zeichenunterricht vom Anatomiezeichner der Universität. 1844 malte er Szenen aus dem Nibelungenlied, und eine Auswahl von Zeichnungen wurde zur Begutachtung an Carl Friedrich Lessing und Wilhelm von Schadow nach Düsseldorf geschickt. Ohne Schulabschluss, untergebracht bei Silvester Trenelle, einem Gewehrfabrikanten und Verwandten des mit den Feuerbachs befreundeten Freiburger Hochschullehrers Franz von Woringen, weilte er ab Frühjahr 1845 für zwei Jahre in Düsseldorf, wo er vor allem in Schadows Atelier im Düsseldorfer Schloss in eigenen Lehrstunden unterwiesen wurde. Dessen schroffe Kritik stieß ihn allerdings ab und seine idealistische Lehre ödete ihn als Akademismus mit der Zeit an. Das Atelier von Lessing, den er unter den Lehrkräften noch für „den Besten“ hielt, besuchte er ebenfalls. An der Kunstakademie Düsseldorf war er Schüler in den Klassen von Schadow, Karl Ferdinand Sohn und Johann Wilhelm Schirmer. Anatomieunterricht erteilte ihm Heinrich Mücke. Sein erstes größeres Gemälde, Der flötende Silen, entstand 1846. Bereits in die Düsseldorfer Zeit fiel der freundschaftliche und künstlerische Einfluss von Carl Rahl, seinem „Heidelberger Vetter“. Weitere Freunde waren Theodor Mintrop sowie Eduard Seydel, der ihn für die an der Kunstakademie Antwerpen gepflegte neue belgische Malerei begeisterte. In Schadows Atelier lernte er Ludwig Knaus und Alfred Rethel kennen. Letzterem schloss er sich für eine Weile an. 1848 zog er für zwei Jahre für Studien und eine Tätigkeit in Rahls Atelier nach München, eine Zeit, die er im Rückblick als „nutzlos verstrichen“ ansah.
Text: “Anselm Feuerbach”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Anselm Feuerbach
1 buch

