Porträt von Anton Giulio Barrili
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Anton Giulio Barrili

Italienischer Dichter

Geboren
14. Dezember 1836, Savona
Gestorben
14. August 1908, Carcare
Staatsangehörigkeit
Königreich Sardinien und Königreich Italien
Beruf
Schriftsteller, Dramatiker, Politiker und Hochschullehrer

Leben und Werk

Antonio „Anton“ Giulio Barrili (* 14. Dezember 1836 in Savona; † 14. August 1908 in Carcare, Provinz Savona) war ein italienischer Soldat, Journalist, Universitätsprofessor, Zeitungsherausgeber, Schriftsteller und Novellist.

Leben

Barrili schloss sich 1866 im Trentino dem Gefolge Giuseppe Garibaldis an, der ihn zum Ordonnanzoffizier ernannte. Er beteiligte sich am revolutionären Feldzug von 1859, an den Kämpfen 1866 in Tirol und an der römischen Expedition 1867, wobei er in Mentana verwundet wurde. Er war offizieller Sprecher Garibaldis. Bereits seit dem 18. Lebensjahr war er als Schriftsteller tätig und übernahm vier Jahre später die Leitung des Movimento. Er wurde 1872 Eigentümer und Redakteur eines Genueser Journals namens Il Caffaro und war Mitarbeiter des Colombo. Er arbeitete als Journalist. Barrili war politisch für die äußerste Linke engagiert und fungierte von 1876 bis 1879 Parlamentsabgeordneter. Später näherte er sich politisch der Rechten Fraktion an.

Bekannt wurde er als Romanschriftsteller, der in seinen Werken empfindsame, frische, lebhafte aber auch ironische Texte verfasste. Er schrieb zudem ein Theaterstück La Legge Oppia (eine Tragödie in 3 Akten), das wenig erfolgreich war. 1894 wurde er Professor für italienische Literatur an der Universität Genua und im Jahr 1895 verfasste er seine Kriegserinnerungen unter dem Titel italienisch Con Garibaldi alle porte di Roma ‚Mit Garibaldi vor den Toren Roms‘. Seit 1903 wurde er zum „Rector magnificus“ der Universität ernannt.

Text: “Anton Giulio Barrili”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Anton Giulio Barrili

27 bücher