Porträt von António Nobre
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

António Nobre

Portugiesischer Lyriker

Geboren
16. August 1867, Porto
Gestorben
18. März 1900, Porto
Staatsangehörigkeit
Königreich Portugal
Beruf
Dichter und Schriftsteller
Strömung
Dekadenzdichtung

Leben und Werk

António Nobre (* 16. August 1867 in Porto; † 18. März 1900 in Carreiras, Foz do Douro, Portugal) war ein portugiesischer Lyriker am Ende des 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der bedeutendsten Neuromantiker Portugals.

Leben

Nobre stammte aus sehr wohlhabenden Verhältnissen. Er studierte zunächst erfolglos 1888 Jura in Coimbra und dann von 1890 bis 1895 Politische Wissenschaften in Paris. Er bereiste die Schweiz und die Vereinigten Staaten und lebte von Februar 1898 bis April 1899 in Funchal, Madeira, wo er aus gesundheitlichen Gründen hingezogen war. 1900 starb er an Tuberkulose. Sein Hauptwerk ist der Gedichtband Só, der im April 1892 in Paris erschien.

Von António Nobre stammt auch der weltbekannte Satz: „Quem não viu Lisboa, não viu coisa boa“ (Wer Lissabon nicht gesehen hat, der hat nichts Schönes gesehen). Er wird oft im Zuge von Dokumentationen, Artikeln, Büchern über Lissabon genannt.

Werk

Só, 1892, Gedichte

Despedidas, 1902 (posthum), Gedichte

Primeiros Versos, 1921 (posthum), Gedichte

Ehrungen

In Leça da Palmeira steht in der Rua de Santos Lessa ein Denkmal zu Ehren von António Nobre.

Quellen

Encyclopedia Britannica

Projecto Vercial

Bertelsmann Lexikon, 2000

Text: “António Nobre (Lyriker)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von António Nobre

1 buch