Porträt von Arthur W. Dow
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Autor

Arthur W. Dow

Amerikanischer Landschaftsmaler und Kunsttheoretiker

Geboren
6. April 1857, Ipswich
Gestorben
13. Dezember 1922, New York City
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Maler, Druckgrafiker, Fotograf und Lehrer
Strömung
Schule von Pont-Aven, Arts and Crafts Movement und Japonismus

Leben und Werk

Arthur Wesley Dow (* 6. April 1857 in Ipswich, Massachusetts; † 13. Dezember 1922 in New York City) war ein US-amerikanischer Landschaftsmaler, Drucker, Fotograf und ein einflussreicher Kunsttheoretiker und -lehrer.

Leben

Arthur W. Dow war der älteste Sohn von Mary Patch und David Dow. Als junger Mann interessierte er sich für die Kolonialgeschichte von Ipswich, worüber er gemeinsam mit dem Reverend Augustine Caldwell von 1875 bis 1880 die Serie Antiquarian Papers schuf, die Dows Zeichnungen der örtlichen Kolonialstil-Architektur enthielten. Ab 1880 nahm Dow Kunstkurse in dem Bostoner Atelier von James M. Stone.

Zwischen 1884 und 1889 hielt sich Dow in Paris auf, wo er an der Académie Julian studierte. In der Bretagne übte er sich in der Pleinairmalerei. Seine Landschaftsmalereien wurden im Pariser Salon gezeigt. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten eröffnete er ein eigenes Atelier in Boston, wo seine langjährige erfolgreiche Lehrtätigkeit begann. 1893 wurde er unter Ernest Fenollosa zum Hilfskurator (assistant curator) am Museum of Fine Arts, Boston ernannt.

Dow lehrte über 30 Jahre an verschiedenen amerikanischen Kunstschulen, wie beispielsweise an der Art Students League, am Teachers College, Columbia University, am Pratt Institute sowie an seiner eigenen Ipswich Summer School of Art. Seine Ideen und Lehrmethoden waren zu seiner Zeit revolutionär. Er befasste sich mit chinesischer und japanischer Kunst, gelangte zu einer Ablehnung des tradierten Realismus und vertrat die Meinung, der Künstler solle die Natur nicht imitieren, sondern deren Ideen und Stimmungen zum Ausdruck bringen, was durch ein harmonisches Arrangement von Linien, Farben und Kontrasten erreicht werden könne. Er verwies hierbei auf das japanische Gestaltungsprinzip Nōtan, das sich im Sumi-e findet und das eine „harte“ Kontrastierung durch die Anordnung von Lichtern und Schatten vorsieht.

Text: “Arthur Wesley Dow”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Arthur W. Dow

1 buch