Porträt von Auguste Sabatier
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Autor

Auguste Sabatier

Französischer Theologe

Geboren
22. Oktober 1839, Vallon-Pont-d’Arc
Gestorben
12. April 1901, Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Hochschullehrer, Journalist und evangelischer Theologe

Leben und Werk

Louis Auguste Sabatier (* 22. Oktober 1839 in Vallon-Pont-d’Arc (Département Ardèche); † 12. April 1901 in Straßburg) war ein französischer Religionswissenschaftler, französisch-reformierter Theologe, Autor und Hochschullehrer für reformierte Dogmatik und neutestamentliche Textforschung.

Leben und Wirken

Sabatiers Eltern, der Kaufmann Pierre Auguste Sabatier (1811–1863) und Marie geborene Lichière (1813–1885), waren vom Réveil geprägt. Nach der Ausbildung an der Privatschule von Jacques Étienne Olivier in Ganges (Département Hérault) studierte Sabatier ab November 1858 an der protestantischen theologischen Fakultät von Montauban (Académie de Montauban et de Puylaurens) sowie, von 1863 bis 1864, an den Universitäten Tübingen und Heidelberg. Hier hörte er unter anderem auch Richard Rothe.

Nachdem er ab 1864 Pastor in Aubenas im Département Ardèche gewesen war, wurde er 1868 zum Professor für reformierte Dogmatik an der protestantischen theologischen Fakultät an der Universität Straßburg ernannt. 1870 wurde er mit seiner Arbeit über Paulus von Tarsus L’apôtre Paul, une histoire de sa pensée promoviert. Seine französischen Sympathien während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 führten im Jahre 1872 zu seiner Vertreibung aus Straßburg.

Nach fünfjähriger Anstrengung gelang es ihm dann, zusammen mit Eugène Ménégoz, in Paris eine protestantische Theologische Fakultät zu gründen (die heutige Faculté de théologie protestante de Paris, die damals an die Sorbonne angegliedert war). Er war dort Professor und ab 1895 auch Dekan. Sein Nachfolger wurde 1902 Edmond Stapfer.

Text: “Auguste Sabatier (Theologe)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Auguste Sabatier

1 buch