Porträt von Benjamin Disraeli
Foto: Cornelius Jabez Hughes · Wikimedia Commons

Autor

Benjamin Disraeli

Britischer Premierminister und Romanschriftsteller

Geboren
21. Dezember 1804, London
Gestorben
19. April 1881, Curzon Street
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Politiker, Romancier, Schriftsteller, Biograf und Finanzminister
Wichtige Werke
Letters: 1852-1856 · Sybil

Leben und Werk

Benjamin Disraeli, 1. Earl of Beaconsfield, KG, PC (* 21. Dezember 1804 in London; † 19. April 1881 in Mayfair), war ein konservativer britischer Staatsmann und erfolgreicher Romanschriftsteller. Zweimal, 1868 und von 1874 bis 1880, bekleidete er das Amt des britischen Premierministers. Disraeli gilt als einer der bedeutendsten Redner des britischen Parlamentarismus.

Herkunft und frühe Jahre

Benjamin Disraeli (ursprünglich „d’Israeli“) stammte aus einer sephardisch-jüdischen Familie aus Italien, wurde aber im Alter von 12 Jahren im Jahre 1817 anglikanisch getauft. Geboren wurde er am 21. Dezember 1804 im Bloomsbury District in der 6 King’s Road, Bedford Row. Sein Vater, Isaak D’Israeli, war Autor verschiedener Werke, unter anderem The Life and Reign of Charles I. Zu seiner Mutter, Maria Basevi, hatte er ein distanziertes Verhältnis. Disraeli hatte eine ältere Schwester Sarah (1802–59) und drei jüngere Brüder: Naphtali (geboren und gestorben 1807), Ralph (1809–98) und James (1813–68). Sein Vater besuchte die orthodoxe Bevis-Marks-Synagoge in London, war aber eher an einem reformierten Judentum interessiert. Der junge Benjamin Disraeli besuchte eine Schule in Islington und zwei wenig prestigeträchtige Privatschulen in Blackheath und Walthamstow. Dick Leonard vermutet, dass Disraeli in Walthamstow eine Zeitlang eine Art Liebesbeziehung zu einem anderen Schüler gehabt habe. Andere Biographen sehen dies nicht.

Nach seiner Schulzeit studierte Disraeli Rechtswissenschaften. 1826 erschien sein erstes Buch, der Roman Vivian Grey, welcher sich ausgezeichnet verkaufte. In den folgenden Jahren erschienen unter anderem Contarini Fleming (1832), Alroy (1833) und Henrietta Temple (1837); alle behandeln politische und soziale Fragen auf eine Art, die seine politischen Anschauungen verrät. In seiner Grundeinstellung war er zeitlebens eher konservativ, ohne ein typischer Konservativer zu sein.

Text: “Benjamin Disraeli”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Benjamin Disraeli

16 bücher