Porträt von Bernard Shaw
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Autor

Bernard Shaw

Irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist

Geboren
26. Juli 1856, Dublin
Gestorben
2. November 1950, Ayot Saint Lawrence
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland, Vereinigtes Königreich und Irland
Beruf
Dramatiker, Musikkritiker, Politiker, Linguist und Drehbuchautor
Wichtige Werke
Pygmalion · Die heilige Johanna · Mrs. Warren's Profession · Caesar and Cleopatra

Leben und Werk

George Bernard Shaw, meist auf eigenen Wunsch nur Bernard Shaw genannt (* 26. Juli 1856 in Dublin, Irland; † 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence, England), war ein irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt (Pygmalion).

Leben

Shaw entstammte einer in Dublin ansässigen Familie schottisch-protestantischer Herkunft und wuchs dort in problematischen Familienverhältnissen auf. Sein Vater George Carr Shaw war ein erfolgloser Getreidehändler, der ein Alkoholproblem hatte. Seine Mutter Lucinda Elizabeth Shaw, geb. Gurly, war eine Sängerin, die sich kurz vor G. Bernard Shaws sechzehntem Geburtstag von ihrem Ehemann trennte und zusammen mit ihren beiden Töchtern und ihrem Gesangslehrer nach London zog. Shaw blieb zunächst bei seinem Vater. Er litt vor allem in seiner Jugend an einer starken Sozialphobie.

Shaw arbeitete zuerst als kaufmännischer Angestellter, zog aber bald nach London, um als Musik- und Theaterkritiker Fuß zu fassen. Um seine Prosa zu entwickeln, schrieb er zwischen 1879 und 1883 fünf Romane, die von verschiedenen Verlagen zurückgewiesen wurden. Schließlich feierte er seine ersten Erfolge als Musikkritiker bei der Zeitung Star, für die er meisterhaft ironische Kommentare schrieb. Die Kompositionen von Ethel Smyth beispielsweise besprach er unter dem Pseudonym „Corno di Basseto“ (Bassetthorn). Shaw war einer der ersten Musikkritiker, die sich weigerten, dem Geschlecht des Komponisten irgendeine Bedeutung in der Beurteilung des Werkes beizumessen. 1923 fragte er die inzwischen geadelte Ethel Smyth in einem Brief, wie männlich das Werk von Händel und wie feminin die Arbeiten von Mendelssohn und Arthur Sullivan eigentlich seien.

Text: “George Bernard Shaw”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Bernard Shaw

40 bücher