Carl Axel Gottlund oder auch Kaarle Aksel Gottlund. (geboren am 24. Februar 1796 in Strömfors in Nyland, Schweden [heutiges Finnland]; gestorben am 20. April 1875 in Helsinki im Großfürstentum Finnland) war ein Ethnologe, Volkskundler, Kulturpolitiker, Fennoman, Autor und Journalist.
Familie
Gottlund war ein Sohn des Kaplans Matthias Gottlund und dessen Frau ⚭ 1795 Ulrika Sophia (geborene Orraeus).
Sein Vater stammte dem Dorf Havisto in Pyhtää, er wurde am 24. Februar 1765 geboren und studierte Theologie. Am 1. Mai 1787 wurde er zum Priester geweiht. 1789 wurde er Kaplan in Strömfors und 1796 stellvertretender Pfarrer, während der Kriegsjahre 1789 bis 1790 diente als Militärgeistlicher er im Jägerbataillon. Am 26. April wurde er Landeskaplan in Borgå und am 12. Juli 1803 Pfarrer in Jokkas sowie 1811 Propst. Er starb am 19. Oktober 1821.
Seine Mutter war die Witwe des Justizombudsmanns Georg Eberhard Ekholtz und die Tochter des Lektors Gustaf Orræus und dessen Frau Ulrika Helena (geborene Gudseus). Von seinen 8 Geschwistern starben 6 bereits in jungen Jahren, es blieben ihm nur zwei jüngere Schwestern.
Anna Ulrika (* 15. April 1798) ⚭ mit dem Pfarrer Aaron Wendel
Sofia Mathilda (* 1. Februar 1811) ⚭ mit dem Kaplan Georg Magnus Kiljander
Er war mit Charlotta Fredrika Augusta (geborene Brink, * 8. August 1807) verheiratet, die aus Stockholm stammte. mit ihr hatte er 10 Kinder, von denen 4 in der Jugend starben:
Mathilda Ulrika Fredrika (* 1. März 1831)
Axel Wolmar (* 25. Januar 1835) wurde Kapitän