C. J. Cutcliffe Hyne, eigentlich Charles John Cutcliffe Wright Hyne (* 11. Mai 1866 in Bibury, Gloucester; † 10. März 1944 in Kettlewell, North Yorkshire) war ein englischer Schriftsteller. Neben seinem eigenen Namen benutzte er auch die Pseudonyme Weatherby Chesney und Nicholson West.
Leben
Nach seiner Schulzeit arbeitete Cutcliffe Hyne als Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Dabei entstand auch neben seinem Brotberuf ein eigenständiges Werk, mit dem er seine Leser wie auch Kritiker und Rezensenten immer wieder überzeugen konnte.
Für einige Zeit war Cutcliffe Hyne auch in London und heiratete dort 1895 Mary Haggas († 1938). Er hatte mit ihr zwei Kinder: Charles Godfrey (1897–1916) und Nancy Mildred (1902–1999).
Rezeption
Cutcliffe Hyne ist heute – wenn überhaupt – dann nur noch durch seinen Roman „The lost continent“ bekannt, in dem er von Platons mythischem Inselreich Atlantis erzählt.
Ebenfalls große Erfolge konnte Cutcliffe Hyne mit seinen Erzählungen um „Captain Kettle“ erzielen. In der Erzählung „Honour of thieves“ war Capt. Kettle noch eine Randfigur. Der Verleger Arthur Pearson wurde auf Cutcliffe Hyne aufmerksam und als er 1896 seine monatlich erscheinende Zeitschrift Pearson’s Magazine gründete, erschienen dort regelmäßig die Abenteuer von Captain Kettle. Den Anfang machte dabei die Erzählung „Stealing a President“. Später wurden drei Bände mit jeweils zwölf Erzählungen um Captain Kettle veröffentlicht. Es wird kolportiert, dass Kapitän David Proffit das Vorbild von Cutcliffe Hynes Protagonisten gewesen sei.