Camille Lemonnier (* 24. März 1844 in Ixelles; † 13. Juni 1913 in Brüssel) war ein belgischer Erzähler des Naturalismus.
Leben und Wirken
Camille Lemonnier studierte Rechtswissenschaften und bekam nach erfolgreichem Abschluss eine Anstellung bei der Regierungsverwaltung. Bereits während seines Studiums begann er, literarische Texte zu verfassen und nach einigen Jahren kündigte er seinen Brotberuf, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen.
Er war Mitglied der Gruppe „La Jeune Belgique“. Zu seinen belletristischen Hauptwerken zählen u. a. Happe-chair (1886) und Le Vent dans les moulins (1901); in seinen Sachbüchern setzte er sich u. a. mit Gustave Courbet, Salon de Bruxelles oder Claude Monet auseinander.