Autor
Camille Mauclair
Französischer Dichter, Autor, Kunsthistoriker und Kunstkritiker (1872-1945)
- Geboren
- 29. Dezember 1872, Paris
- Gestorben
- 23. April 1945, Paris
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich
- Beruf
- Kunsthistoriker, Dichter, Schriftsteller, Literaturkritiker und Kunstkritiker
Leben und Werk
Severin Faust oder Camille Mauclair als Pseudonym (* 29. Dezember 1872 in Paris; † 23. April 1945 ebenda) war ein französischer Poet, Schreiber von Kurzgeschichten, Biograph, Autor von Reiseliteratur, Kunsthistoriker und Kunstkritiker. Im Zweiten Weltkrieg war er Anhänger der Vichy-Regierung, die eng mit der deutschen Besatzungsmacht in Frankreich zusammenarbeitete.
Leben
Mauclair begann als Dichter und verfasste Kurzgeschichten. Daneben war er als Kunstkritiker für eine Reihe von Zeitschriften tätig. Ab der Mitte der 1890er Jahre folgten Romane und Dutzende von Veröffentlichungen zu bildenden Künstlern, zu Musikern und Musik, zu Museen und zur Kunstgeschichte von Städten und Landschaften.
Seine Gedichte wurden von Komponisten wie Ernest Chausson (Trois Lieder op. 27), Ernest Bloch, Gustave Charpentier, Ernest Chausson und Nadia Boulanger, die zu Beginn der 1920er Jahre einige seiner Gedichte vertonte, bearbeitet. Ferner schrieb er das Libretto für die 1940 in Paris an der Opéra-Comique uraufgeführte Conte Lyrique „Nele Dooryn“. Zusammen mit Aurélien-Marie Lugné-Poe gründete er in Paris das „Théâtre de l’Œuvre“.
Er war seit 1926 assoziiertes Mitglied der Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique (Classe des Beaux-Arts). 1934 wurde er als Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters gewählt.
Veröffentlichungen
Poesie
1894: Sonatines d’automne.
1904: Le Sang parle
1926: Émotions chantées
Romane und Erzählungen
1895: Couronne de clarté, Paul Ollendorff, Éditeur, Paris (Digitalisat).
Text: “Camille Mauclair”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

