Porträt von Carl Gustav Carus
Foto: Julius Hübner · Wikimedia Commons

Autor

Carl Gustav Carus

Deutscher Arzt, Maler und Naturphilosoph (1789–1869)

Geboren
3. Januar 1789, Leipzig
Gestorben
28. Juli 1869, Dresden
Staatsangehörigkeit
Königreich Sachsen
Beruf
Botaniker, Maler, Psychologe, Anatom und Hochschullehrer
Wichtige Werke
Erinnerung an eine bewaldete Insel der Ostsee · Das Atelierfenster

Leben und Werk

Carl Gustav Carus, auch Karl Gustav Carus (* 3. Januar 1789 in Leipzig, Kurfürstentum Sachsen; † 28. Juli 1869 in Dresden, Königreich Sachsen), war ein deutscher Gynäkologe, Anatom und Pathologe sowie königlicher Hofarzt und Hochschullehrer, Maler und Naturphilosoph sowie Psychologe.

Er war einer der bedeutendsten Ärzte der Romantischen Medizin. In seiner Philosophie fasste er den Kosmos als von Leben durchsetztes Ganzes auf, seine Malerei verband das im Traum zugängliche Seelenleben mit der Landschaftskunst nach dem Ideal von Goethe. Er gilt als einer der vielseitigsten Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Carus war von 1862 bis 1869 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Leben

Carl Gustav Carus wurde als Sohn des märkischen Schönfärbers und Färbereipächters Gottlob Ehrenfried Carus (1763–1842) und dessen Ehefrau, der aus Mühlhausen in Thüringen stammenden Färbermeistertochter Christiana Elisabeth geb. Jäger (1763–1846), im Haus „Zum Blauen Lamm“ im Leipziger Ranstädter Steinweg 14 geboren. Er verlebte seine Kindheit in Mühlhausen und Leipzig, seine Jugend in Leipzig. Als Externer besuchte er von 1801 bis 1804 die Thomasschule. Von April 1804 bis 1806 studierte er an der Universität Leipzig die Fächer Physik, Botanik und Chemie, ab 1806 Medizin. Zu seinen Lehrern gehörte der Arzt und mit psychologischen Themen befasste Philosoph Ernst Platner, dessen die Ästhetik miteinbeziehende wissenschaftliche Arbeiten Carus beeinflusste. Gleichzeitig nahm er an der Zeichenakademie Unterricht. Nach einer Tätigkeit im Leipziger Jacobshospital ab 1809, der 1811 erfolgten Promotion zum Doktor der Philosophie und der Habilitation (mit Dissertatio sistens specimen biologiae generalis) wurde er in Leipzig (mit De uteri rheumatismo) ebenfalls 1811 zum Doktor der Medizin promoviert.

Text: “Carl Gustav Carus”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Carl Gustav Carus

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