Porträt von Carl Heinrich Becker
Foto: unbekannter Urheber · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Autor

Carl Heinrich Becker

Deutscher Politiker und Orientalist

Geboren
12. April 1876, Amsterdam
Gestorben
10. Februar 1933, Steglitz
Staatsangehörigkeit
Deutschland
Beruf
Politiker, Hochschullehrer, Autor, Orientalist und Historiker
Wichtige Werke
Die orientalischen Wissenschaften − Der vordere Orient und Afrika

Leben und Werk

Carl Heinrich Becker (* 12. April 1876 in Amsterdam; † 10. Februar 1933 in Berlin) war ein deutscher Orientalist und Politiker. 1921 und von 1925 bis 1930 war er preußischer Kultusminister (parteilos). Er gilt als Mitbegründer der modernen, gegenwartsbezogenen Orientalistik und zugleich als bedeutender Hochschulreformer der Weimarer Republik.

Herkunft und Familie

Becker entstammte einer alten Kaufmanns- und Akademikerfamilie in Hessen. Sein Großvater war der Sprachforscher Karl Ferdinand Becker. Seine Eltern waren der Bankier und Konsul Carl Becker (1820–1897) und dessen Ehefrau Julie Schöffer (1839–1917), eine Tochter des Kaufmanns Conrad Heinrich Schöffer (1815–1878) und Susanna Dorothea Hoffmann (1818–1893). Durch sein ererbtes Vermögen war Becker finanziell unabhängig.

Am 14. März 1905 heiratete er die vermögende Hedwig Schmid aus Augsburg. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Walter (1906–1945), der Jurist mit einer Promotion in den USA wurde und im Zweiten Weltkrieg fiel, Hertha (* 1907), die bis 1926 im Internat Salem zur Schule ging, und der Jurist und Bildungsforscher Hellmut Becker (1913–1993). Zu seinen Enkel gehören Nicolas Becker, Stephan Becker, David Becker und Sophinette Becker.

Leben

Becker besuchte von 1886 bis 1895 das Frankfurter Goethegymnasium. Er studierte ab 1895 Arabistik und Religionswissenschaft an den Universitäten Lausanne und Heidelberg, wo er Mitglied der Verbindung Rupertia wurde. Er wurde 1899 bei Carl Bezold in Heidelberg zum Dr. phil. promoviert, Thema seiner Dissertation war das Manaqib (rühmende Biographie) des Kalifen ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz’ von Ibn al-Dschauzī (12. Jahrhundert). Anschließend setzte er seine Studien 1899/1900 bei Eduard Sachau an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin fort.

Text: “Carl Heinrich Becker”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Carl Heinrich Becker

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