Autor

Caroline Reinhold

Deutscher Rechtswissenschaftler und Dichterjurist (1813–1856)

Geboren
29. Juli 1813, Tübingen
Gestorben
14. September 1856, Tübingen
Staatsangehörigkeit
Deutschland
Beruf
Jurist, Schriftsteller, Hochschullehrer und Dichterjurist

Leben und Werk

Christian Reinhold Köstlin (* 29. Januar 1813 in Tübingen; † 14. September 1856 ebenda) war ein deutscher Rechtswissenschaftler für Strafrecht. Darüber hinaus galt er als ein vielseitiger und bekannter Dichterjurist.

Leben und Wirken

Christian Reinhold Köstlin, Sohn des Theologieprofessors und Oberkonsistorialrats Nathanael Friedrich von Köstlin und der Heinrike Schnurrer (1788–1819), zeigte schon als Gymnasiast in Stuttgart reges Interesse an der Kunst, studierte aber auf Wunsch seines Vaters ab 1829 Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen (Freundschaft mit den Literaten Berthold Auerbach, Hermann Kurz und Ludwig Seeger, Teilnahme an Ludwig Uhlands Stilistikum) sowie an den Universitäten Heidelberg (1831, Studium bei Carl Joseph Anton Mittermaier, Freundschaft mit dem Dichter Nikolaus Lenau), Berlin (1832) und Wien (1834). Parallel dazu betätigte sich Köstlin künstlerisch: Er musizierte, komponierte und dichtete Lieder, Dramen und Novellen. Während seines Studiums wurde er 1829 Mitglied der Tübinger Commentburschenschaft. Im Herbst 1834 bestand Köstlin das Erste Staatsexamen in Tübingen mit Auszeichnung. Es folgten Referendarsjahre am Gerichtshof in Esslingen und am Kriminalgericht in Stuttgart. Im Jahre 1836 absolvierte er die Zweite Staatsprüfung und ließ sich anschließend als Rechtsanwalt in Stuttgart nieder. Hier nahm er, selbst mit Kompositionen und dramatischen Versuchen beschäftigt, am Hof- und Theaterleben regen Anteil. Sein Drama „Die Söhne des Dogen“ wurde am 28. März 1838 am Hoftheater aufgeführt.

Text: “Christian Reinhold Köstlin”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Caroline Reinhold

2 bücher