Autor
Cecilia Grierson
Argentinische Ärztin
- Geboren
- 22. November 1859, Buenos Aires
- Gestorben
- 10. April 1934, Buenos Aires
- Staatsangehörigkeit
- Argentinien
- Beruf
- Ärztin, Hochschullehrerin, Suffragette, Philanthropin und Chirurgin
Leben und Werk
Cecilia Grierson (* 22. November 1859 in Buenos Aires; † 10. April 1934) war eine argentinische Ärztin, Lehrerin und Philanthropin. Sie war die erste Frau, die in Argentinien einen Doktortitel in Medizin erhielt und setzte sich als prominente Freidenkerin für die Frauenrechte im Allgemeinen ein.
Kindheit und Jugend
Cecilia Grierson wurde 1859 in Buenos Aires als Tochter von Jane Duffy, einer irisch-katholischen Frau, und John Parish Robertson Grierson, einem schottisch-argentinischen Protestanten, geboren. Ihr Großvater väterlicherseits, William Grierson, stammte aus Mouswald in Dumfriesshire und gehörte zu den 220 schottischen Kolonisten, die im August 1825 von Leith aus nach Buenos Aires kamen, um sich in Monte Grande niederzulassen.
Grierson verbrachte ihre frühe Kindheit auf der Farm ihrer Familie in der Provinz Entre Ríos, wo ihre Familie als wohlhabende Landwirte lebte. Im Alter von sechs Jahren wurde sie zum Schulbesuch an englische und französische Schulen nach Buenos Aires geschickt, musste jedoch nach dem frühen Tod ihres Vaters zurückkehren. Sie unterstützte ihre Mutter bei der Leitung einer Landschule und unterrichtete dort schließlich selbst. Mit fünfzehn Jahren kehrte Grierson nach Buenos Aires zurück und schrieb sich an der Höheren Mädchenschule Nr. 1 (Nº 1 Girls Normal School) ein, an der sie 1878 ihren Abschluss als Lehrerin erlangte. Domingo Faustino Sarmiento berief sie anschließend als Lehrerin an eine nahegelegene Jungenschule. Nach dem Verlust einer engen Freundin entschloss sich Grierson, ein Medizinstudium aufzunehmen.
Text: “Cecilia Grierson”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Cecilia Grierson
1 buch

