Porträt von Charles Lyell
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Autor

Charles Lyell

Britischer Geologe, Verfechter des Aktualismus und der Evolutionstheorie

Geboren
14. November 1797, Angus
Gestorben
22. Februar 1875, London
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Geologe, Rechtsanwalt, Hochschullehrer, Paläontologe und Schriftsteller
Wichtige Werke
Principles of Geology

Leben und Werk

Sir Charles Lyell, 1. Baronet (* 14. November 1797 zu Kinnordy in Forfarshire; † 22. Februar 1875 in London) war einer der einflussreichsten Geologen des 19. Jahrhunderts, der dem Aktualismus zur allgemeinen Anerkennung verhalf. Nachdem er selbst bis in die 1840er Jahre ein erklärter und einflussreicher Gegner des Evolutionsgedankens war und stattdessen an Gottes Wirken glaubte, unterstützte er später die Etablierung der Evolutionstheorie durch Charles Darwin.

Leben

Lyell war das älteste von zehn Kindern. Sein gleichnamiger Vater, der Botaniker Charles Lyell, weckte frühzeitig das Interesse für die Naturwissenschaften.

Er besuchte nach mehreren Privatschulen ab 1816 das Exeter College von Oxford und widmete sich neben anderen auf Anregung von William Buckland auch der Geologie. Ab 1819 studierte er in London Jura und wurde bald ein eifriges Mitglied der Geological Society of London. Auf einer Reise nach Paris im Jahr 1823 traf er Alexander von Humboldt und Georges Cuvier, Anregungen bekam er auch durch Louis Constant Prévost bei Exkursionen in die tertiären Schichten des Pariser Beckens. Im Jahr 1824 stellte er seine erste geologische Arbeit On a Recent Formation of Freshwater Limestone in Forfarshire vor. 1825 als Rechtsanwalt zugelassen, gab er diese Tätigkeit aber bereits im Jahr 1827 wieder auf und begann eine lange und erfolgreiche geologische Karriere mit zahlreichen Veröffentlichungen. Einer der Schwerpunkte dabei war die Stratigraphie des Känozoikums, so führte er für die Gliederung des Tertiärs die Begriffe Pliozän, Miozän und Eozän ein.

Text: “Charles Lyell”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Charles Lyell

3 bücher