Autor
Constance Lytton
Britische Suffragettin
- Geboren
- 12. Februar 1869, Wien
- Gestorben
- 2. Mai 1923, London
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
- Beruf
- Schriftstellerin, Suffragette und Feministin
Leben und Werk
Lady Constance Georgina Bulwer-Lytton (* 12. Februar 1869 in Wien; † 2. Mai 1923 in London), meist bekannt als Constance Lytton, war eine einflussreiche britische Suffragetten-Aktivistin, Schriftstellerin, Rednerin und Kämpferin für Gefängnisreformen, Frauenwahlrecht und Empfängnisverhütung. Sie benutzte manchmal den Namen Jane Warton. Im Januar 1909 wurde sie offizielles Mitglied der Women’s Social and Political Union (WSPU).
Familiärer Hintergrund
Constance Bulwer-Lytton war das dritte von sieben Kindern des Diplomaten Robert Bulwer-Lytton, 1. Earl of Lytton (1831–1891) aus dessen Ehe mit Edith Villiers († 1936). Als Tochter eines Earls führte sie ab 1880 das Höflichkeitsprädikat Lady. Ihre sechs Geschwister waren die jung verstorbenen Edward Rowland John Bulwer-Lytton (1865–1871) und Henry Meredith Edward Bulwer-Lytton (1872–1874), Lady Elizabeth Edith „Betty“ Bulwer-Lytton (1867–1942; 1887 Heirat mit Gerald Balfour, 2. Earl of Balfour, dem Bruder des späteren Premierministers Arthur James Balfour, 1. Earl of Balfour), Lady Emily Bulwer-Lytton (1874–1964; 1897 Heirat mit dem Architekten Edwin Lutyens, Mitarbeiterin und Vertraute von Jiddu Krishnamurti), Victor Bulwer-Lytton, 2. Earl of Lytton (1876–1947) und Neville Bulwer-Lytton, 3. Earl of Lytton (1879–1951).
In der Kindheit verbrachte sie einige Jahre in Indien, da ihr Vater von 1876 bis 1880 Generalgouverneur und Vizekönig von Indien war. Dort wurde Lytton von einer Reihe von Gouvernanten erzogen und hatte Berichten zufolge eine einsame Kindheit. 1880 kehrte die Familie nach England zurück. Obwohl sie, umgeben von vielen der großen künstlerischen, politischen und literarischen Namen ihrer Zeit heranwuchs, lehnte sie die aristokratische Lebensweise ab. Nach dem Tod ihres Vaters 1891 zog sie sich zurück, um sich um ihre Mutter zu kümmern und lehnte Versuche ab, sie für die Außenwelt zu interessieren. Lytton blieb bis zu ihrem Tod unverheiratet; 1892 verweigerte ihre Mutter ihr die Erlaubnis, einen Mann aus einer „niedrigeren sozialen Schicht“ zu heiraten. Mehrere Jahre lang wartete sie vergeblich darauf, dass ihre Mutter ihre Meinung änderte, während sie sich weigerte, an eine Heirat mit einem anderen Mann zu denken.
Text: “Constance Bulwer-Lytton”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Constance Lytton
1 buch

