Autor

E. de Pressensé

Schweizerisch-französische Autorin und Wohltäterin

Geboren
26. Dezember 1826, Yverdon-les-Bains
Gestorben
11. April 1901, Paris
Staatsangehörigkeit
Frankreich und Schweiz
Beruf
Herausgeberin, Schriftstellerin und Redakteurin

Leben und Werk

Élise de Pressensé (* 22. Dezember 1826 in Yverdon; † 11. April 1901 in Paris; heimatberechtigt in Morges) war eine schweizerisch-französische Autorin und Wohltäterin. Sie gilt als «Pionierin des soziales Christentums».

Leben und Wirken

Élise de Pressensé war die Tochter des Gutsbesitzers und bayerischen Kammerherrn Marc-François-Emmanuel du Plessis-Gouret (1787–1860) und der Caroline-Elisabeth geb. Dutoit. Ihr Bruder war der Nationalrat Théodore du Plessis-Gouret. Sie besuchte ab 1843 die höhere Töchterschule in Lausanne und heiratete 1847 den französischen Theologen Edmond de Pressensé. Das Ehepaar zog nach Paris, wo er an der Chapelle Taitbout predigte, die zu den wichtigsten Verkündigungsorten der Erweckungsbewegung bzw. des Réveil gehörte.

Dort wurde Pressensé Schriftstellerin und verfasste vor allem Jugendbücher. Zu ihren philanthropischen Tätigkeiten gehörten die Gründungen der Stiftung Colonies de vacances für Ferienlager und des Œuvre de la Chaussée du Maine (OCM), das 2003 Centre d’études, d’actions sociales et d’initiatives locales (CEASIL) zur OCM-CEASIL (Groupe SOS) fusionierte.

Ihre Tochter Émilie Dehault de Pressensé (1857–1923) heiratete den Pfarrer und Missionswissenschaftler Alfred Boegner (1851–1912). Der Sohn Francis de Pressensé (1853–1914) wurde Politiker und 1898 Mitbegründer der Französischen Liga für Menschenrechte.

Élise de Pressensé starb am 11. April 1901 und wurde mit ihrem Ehemann in Châtillon (Hauts-de-Seine) beigesetzt. Der Sohn liegt ebenfalls im Grab der Eltern.

Text: “Élise de Pressensé”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von E. de Pressensé

1 buch