Porträt von E. M. Delafield
Foto: Bassano Ltd · Wikimedia Commons

Autor

E. M. Delafield

Britische Schriftstellerin

Geboren
9. Juni 1890, Steyning
Gestorben
2. Dezember 1943, Kentisbeare
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Tagebuchschreiberin, Schriftstellerin, Kurzgeschichtenautorin, Dramatikerin und Journalistin
Wichtige Werke
Diary of a Provincial Lady · Consequences

Leben und Werk

Edmée Elizabeth Monica Dashwood, geborene de la Pasture (* 9. Juni 1890; † 2. Dezember 1943), besser bekannt unter ihrem Pseudonym E. M. Delafield, war eine britische Schriftstellerin. Ihr Pseudonym als Autorin leitet sich von ihrem Geburtsnamen ab.

Delafields bekanntester und bis heute aufgelegter Roman ist das 1930 erschienene, überwiegend autobiografisch geprägte „Tagebuch einer Lady auf dem Lande“ (Diary of a Provincial Lady), worin in Tagebuchform das Leben einer Britin der oberen Mittelschicht in einem in Devon gelegenen Dorf erzählt wird. Die britische Zeitung The Guardian nahm das Werk im Jahr 2009 in ihren Literaturkanon 1000 Novels everyone must read (1000 Romane, die jeder gelesen haben muss) auf.

Leben

Delafield kam in Steyning, Sussex zur Welt. Sie war die älteste Tochter von Graf Henry Philip Ducarel de la Pasture und Elizabeth Lydia Rosabelle, die unter dem Namen Mrs Henry de la Pasture als Schriftstellerin bekannt und erfolgreich war. Nach dem Tod von Henry Philip Ducarel de la Pasture heiratete Delafields Mutter Sir Hugh Charles Clifford, der von 1912 bis 1919 als Gouverneur der Goldküste, danach bis 1925 in Nigeria, von 1925 bis 1927 in Ceylon und von 1927 bis 1929 in den Straits Settlements und Hochkommissar der malaiischen Staaten als Kolonialgouverneur diente.

Delafield selbst schloss sich 1911 als Postulant einem französischen Orden an, den sie jedoch bald wieder verließ. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges arbeitete sie als Pflegekraft in Exeter. Ihr erster Roman Zella Sees Herself wurde 1917, noch vor Ende des Ersten Weltkrieges veröffentlicht. Nach Ende des Krieges arbeitete sie für ein Regionalbüro des britischen Arbeitsministeriums in Bristol und veröffentlichte zwei weitere Romane.

Text: “E. M. Delafield”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von E. M. Delafield

10 bücher