Porträt von E. Marlitt
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Autor

E. Marlitt

Deutsche Schriftstellerin

Geboren
5. Dezember 1825, Arnstadt
Gestorben
22. Juni 1887, Arnstadt
Staatsangehörigkeit
FürstentumSchwarzburg-Sondershausen
Beruf
Schriftstellerin, Kinderbuchautorin, Romancière, Sängerin und Schauspielerin

Leben und Werk

E. Marlitt, bürgerlicher Name Friederike Henriette Christiane Eugenie John (* 5. Dezember 1825 in Arnstadt; † 22. Juni 1887 ebenda), war eine deutsche Schriftstellerin. Neben Ottilie Wildermuth, Friedrich Wilhelm Hackländer und Marie Nathusius zählte Marlitt zu den meistgelesenen deutschen Romanautoren ihrer Zeit.

Fast ihr gesamtes Werk erschien zunächst in Form von Fortsetzungsprosa in der Familienwochenschrift Die Gartenlaube. In den darauf folgenden ersten Buchveröffentlichungen waren alle Texte durch namhafte Künstler der Zeit reich illustriert.

Leben

Eugenie John wurde als zweites von fünf Kindern von Ernst Johann Friedrich John und dessen Frau Johanna, geborene Böhm, in Arnstadt, dem Zentrum der Schwarzburg-Sondershäuser Oberherrschaft, geboren. Ernst John, zunächst Kaufmann und Leihbibliothekar, verdiente das Familieneinkommen nach seinem Bankrott als Porträtmaler. Eugenie John zeigte bereits früh schriftstellerische und auch stimmliche Begabung. Die Fürstin Mathilde von Schwarzburg-Sondershausen ließ sie zunächst am Hof zu Schwarzburg-Sondershausen, später in Wien in allgemeinbildenden Fächern, am Klavier und als Sängerin ausbilden. Nach ersten Bühnenerfolgen in Sondershausen, Arnstadt, Linz, Graz und Lemberg musste Eugenie John allerdings wegen eines Gehörleidens 1853 den Beruf einer fürstlichen Kammersängerin aufgeben. Sie wurde stattdessen Vorleserin und Gesellschaftsdame bei der Fürstin und begleitete sie auf ihren vielen Reisen. Finanzielle Probleme der Fürstin zwangen diese später, ihre Hofhaltung einzuschränken und John 1863 zu entlassen. Von da an lebte sie bei der Familie ihres Bruders Alfred, der Realschullehrer in Arnstadt war, und verdiente sich Geld mit Näh- und Stickarbeiten, Klavier- und Gesangsunterricht.

Text: “E. Marlitt”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von E. Marlitt

3 bücher