Autor
Edith Ayrton Zangwill
Britische Autorin und Frauenrechtlerin
- Geboren
- 1874, Japan
- Gestorben
- 1945, Edinburgh
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
- Beruf
- Schriftstellerin und Suffragette
Leben und Werk
Edith Ayrton Zangwill (* 1879 in Japan; † 1945 in Edinburgh, Vereinigtes Königreich) war eine britische Autorin und Frauenrechtlerin. Sie war Mitbegründerin der Jewish League for Woman Suffrage.
Leben und Werk
Ayrton war die Tochter des Physikers William Edward Ayrton und der Matilda Chaplin. Ihre Mutter war Ärztin und Mitglied der Londoner National Society for Women’s Suffrage, starb jedoch 1883. 1885 heiratete ihr Vater die Physikerin Hertha Ayrton, die in einem Labor in ihrem Haus forschte und aktives Mitglied der National Union of Women’s Suffrage Societies war. Ayrton besuchte das Bedford College und schrieb auch Kurzgeschichten. Ihre Stiefmutter sandte an den Romanautor Israel Zangwill Kopien einiger dieser Geschichten, was dazu führte, dass er Ayrton täglich schrieb. Im November 1903 heiratete sie Zangwill, mit dem sie drei Kinder bekam. 1905 begleitete sie ihren Mann zum Siebten Zionistenkongress in Basel. Dort verblüffte Zangwill das Publikum mit der Ankündigung vom Podium aus, er müsse sich vor der Abstimmung über die vorgeschlagenen Resolutionen mit seiner Ehefrau beraten. Erst nach dieser Beratung erklärte er, er sei bereit, die von ihm entwickelte Idee des territorialen Zionismus aufzugeben. Diese Aussage galt als Zangwills öffentliche Unterstützung des Kampfes für das Frauenwahlrecht.
Ayrton teilte die Unterstützung ihrer Stiefmutter für das Frauenwahlrecht und wurde Mitglied der National Union of Women’s Suffrage Societies. 1907 trat sie der Women’s Social and Political Union (WSPU) bei, die ausschließlich weibliche Mitglieder hatte.
Text: “Edith Ayrton”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Edith Ayrton Zangwill
1 buch

