Porträt von Eduard Devrient
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Autor

Eduard Devrient

Deutscher Schauspieler, Theaterleiter und Librettist

Geboren
11. August 1801, Berlin
Gestorben
4. Oktober 1877, Karlsruhe
Staatsangehörigkeit
Königreich Preußen
Beruf
Schriftsteller, Schauspieler, Opernsänger, Librettist und Theaterschauspieler

Leben und Werk

Philipp Eduard Devrient (* 11. August 1801 in Berlin; † 4. Oktober 1877 in Karlsruhe) war ein deutscher Schauspieler, Sänger der Stimmlage Bassbariton und Theaterleiter.

Leben

Die Familie Devrient stammt ursprünglich vom Niederrhein und hat flämische Wurzeln („De Vrient“). Eduard Devrient war der Sohn des Kaufmanns Tobias Philipp De Vrient und dessen Ehefrau Marie Charlotte Prittschow; die Schauspieler Karl August Devrient und Gustav Emil Devrient waren seine Brüder.

Devrient erlernte einen kaufmännischen Beruf, gab diesen aber bereits 1819 wieder auf. Durch den schauspielerischen Ruhm seines Onkels Ludwig Devrient angezogen, wandte er sich – gegen den heftigen Protest der Eltern – dem Schauspielerberuf zu. Musikalisch ausgebildet in Gesang und Generalbass vom Musiker Carl Friedrich Zelter, sang Devrient bereits 1819 die Hauptpartie in Carl Heinrich Grauns „Tod Jesu“ in der Sing-Akademie zu Berlin und debütierte als Bassist an der Königlichen Oper Berlin, der er von 1819 bis 1831 angehörte. Schlagartig wurde Devrient bekannt, als er am 11. März 1829 in Berlin mit Felix Mendelssohn Bartholdy die Wiederaufführung der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach mit der Sing-Akademie zu Berlin bewerkstelligte. Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte die Aufführung und Devrient sang den „Jesus“. Mitglied, später Ehrenmitglied in der Sing-Akademie war er 1818–1851.

1824 heiratete Devrient Therese, eine Tochter des Kaufmanns Simon Schlesinger; mit ihr hatte er eine Tochter und vier Söhne, darunter den späteren Regisseur Otto Devrient.

Text: “Eduard Devrient”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Eduard Devrient

1 buch