Autor

Edward Sellon

Verfasser erotischer Literatur

Geboren
6. Januar 1818, Brighton
Gestorben
17. April 1866, London
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Schriftsteller, Illustrator, Übersetzer, Offizier und Fechtmeister

Leben und Werk

Edward Sellon (geboren am 6. Januar 1818 in Brighton, Sussex; gestorben am 17. April 1866 in London) war ein britischer Schriftsteller, Verfasser und Illustrator erotisch-pornographischer Werke.

Leben

Sellon war der Sohn von Edward Sellon, Sr. (1791–1822) und von Laura Willats (1794–1872). Sein Vater starb früh und hinterließ ein bescheidenes Vermögen, die Mutter dagegen sollte den Sohn überleben. Dieser genoss eine gute Erziehung und trat mit 16 Jahren als Kadett in die Dienste der Ostindischen Kompanie. Mit 26 schied er im Rang eines Captains aus. Während der Zeit in Indien beschäftigte er sich sowohl mit Sprache, Sitten und Gebräuchen als auch mit diversen erotischen Abenteuern, sowohl mit europäischen als auch mit einheimischen Frauen: „Ich begann, systematisch mit den einheimischen Frauen zu ficken. Das übliche Entgelt für eine gewöhnliche Nummer ist zwei Rupien. Für fünf kann man die hübschesten Mohammedanerinnen und alle Frauen der hohen Kasten haben, die den Beruf der Kurtisane ausüben.“

Am 29. Februar 1840 heiratete er in Brighton Sarah Ann Wilds, eine von seiner Mutter vermittelte vermeintlich reiche Erbin. Das Paar bekam vier Kinder, nämlich 1842 die noch im gleichen Jahr verstorbene Guillimina Constance, dann Ernest Littlehayles (1847–1926, Literaturprofessor), William Loftus (1850–1895, Künstler) und Marmaduke Saint-Juste (1855–1925, Priester). Die Ehe verlief problematisch, zunächst, weil die Frau zwar äußerlich attraktiv, aber bei weitem nicht so wohlhabend war, wie Sellon angenommen hatte, und dann, weil Sellon seine Frau immer wieder betrog und mehrfach die Familie verließ. Als Sellons Mutter ihr Vermögen verlor, sah dieser sich dazu gezwungen, zeitweilig als Postkutscher zwischen London und Cambridge, dann als Fechtmeister und schließlich als Lehrer an einer Mädchenschule zu arbeiten, wo seine Frau herausfand, dass er seine Schülerinnen zu „Versteckspielen“ im Wald animierte, mit erwartbaren Ergebnissen.

Text: “Edward Sellon”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Edward Sellon

1 buch