Autor
Edward Shanks
Englischer Schriftsteller und Journalist
- Geboren
- 11. Juni 1892, London
- Gestorben
- 4. Mai 1953
- Staatsangehörigkeit
- Vereinigtes Königreich und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
- Beruf
- Dichter, Journalist, Schriftsteller, Romancier und Literaturkritiker
Leben und Werk
Edward Richard Buxton Shanks (* 11. Juni 1892 in London; † 4. Mai 1953) war ein britischer Dichter, Schriftsteller und Literaturkritiker.
Edward Shanks galt zunächst als reiner War poet (Kriegspoet) des Ersten Weltkriegs, später wurde er mehr als Akademiker und Journalist, schließlich als Autor von Biografien zu Hilaire Belloc, Edgar Allan Poe und Rudyard Kipling wahrgenommen. Außerdem verfasste er einige Werke, die durchaus als Science-Fiction gelten.
Leben und Werk
Der in London geborene Shanks besuchte dort die Merchant Taylors’ School und studierte am Trinity College in Cambridge bis zu seinem Bachelor-Abschluss 1913 in Geschichte.
1912–1913 war er Herausgeber der Zeitschrift The Granta. Er diente von 1914 an im Ersten Weltkrieg im 8th South Lancashire Regiment als Second Lieutenant in der britischen Armee in Frankreich. Bereits 1915 stufte man ihn als Invalide ein, wodurch er bis zum Kriegsende mit Verwaltungsaufgaben betraut war. 1919 war er der erste Preisträger des Hawthornden-Preises für The Queen of China and Other Poems. Er schrieb eine ganze Zeit lang für Robert Graves’ Magazin The Owl. Rupert Brooke, der ihn von der Universität in Cambridge her kannte, stellte ihm Edward Marsh vor. Dieser nahm seine Werke in die Sammlung Georgian Poetry 1918–19 (1919) und Georgian Poetry 1920–22 (1922) auf. Allerdings behielt sich Shanks selbst eine ambivalente Haltung gegenüber der Georgian Poetry vor, deren dritten Band er zunächst als Kritiker eher ablehnend besprach. Hatte er bei früheren Bänden die Teilnahme abgelehnt, so sagte er zum vierten Band auch bestärkt durch seinen Herausgeber John Squire zu, obwohl er eine gewisse Scheu gegenüber dem Projekt hatte. Überhaupt schien Shanks als Herausgeber wie Dichter zwei Seelen in sich zu vereinen, so lehnte er als Herausgeber die Empfehlung Edith Sitwells ebenso ab, wie er als Dichter seine eigene Auswahl Fredegond Shoves später verurteilte. Dennoch verblieb man im freundschaftlichen Ton, wie 41 Briefe, die Shanks mit den Kollegen zwischen 1914 und 1953 wechselte, bezeugten. Die Solidarität zerbrach erst kurz vor seinem Tode, als Shanks seinen Kollegen Robert Nichols kritisierte. Bezeichnenderweise charakterisierte er die Lebenshaltung seiner Kollegen dadurch, dass zwar alle ihr Lebenszentrum in einer britischen Großstadt hätten, es aber nicht ertragen würden.
Text: “Edward Shanks”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Edward Shanks
1 buch

