Porträt von Edwin Hatch
Foto: Photograph · Wikimedia Commons

Autor

Edwin Hatch

Englischer Theologe und Septuagintaforscher

Geboren
4. September 1835, Derby
Gestorben
10. November 1889, Oxford
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland
Beruf
Theologe, Kirchenlieddichter und Bibelwissenschaftler
Wichtige Werke
A Concordance to the Septuagint and the other Greek versions of the Old Testament (1897)

Leben und Werk

Edwin Hatch (* 4. September 1835 in Derby, Derbyshire, England; † 10. November 1889 in Oxford) war ein englischer Theologe und Septuagintaforscher.

Biografie

Edwin Hatch ist den 4. September 1835 zu Derby, das an dem Fluss Derwent in der Grafschaft Derbyshire gelegen ist, geboren. 1844 kam er in Birmingham, wohin seine Eltern übergesiedelt waren, auf die King Edward’s School, deren Leitung in den Händen von James Prince Lee (1804–1869) lag. Dieser Schule hatten auch Joseph Barber Lightfoot (1828–1889) und Brooke Foss Westcott (1825–1901) ihre Ausbildung zu verdanken. Hatch gehörte dieser Schule bis zu dem Jahr 1853 an. In demselben Jahr ging er an die Universität Oxford, nachdem er schon 1852 bei Gelegenheit ihres dreihundertjährigen Jubiläums mit dem Essay „The Social Condition of England in the Times of Edward VI“ einen Preis gewonnen hatte. An das Ende seiner Schulzeit fällt sein Entschluss, sich der Hochkirche anzuschließen, zu dem ihn der Einfluss seines Freundes John Cale Miller (1814–1880) bewog. Seine Eltern waren Nonkonformisten gewesen.

In Oxford sammelte sich ein Kreis junger Männer, die gemeinsame Schulerinnerungen zusammenführten. Zu ihm gehörten Richard Watson Dixon (1833–1900), Charles Joseph Faulkner (1833–1892), William Morris (1834–1896) und später Algernon Charles Swinburne (1837–1909). In seinen Oxforder Studienjahren fallen die ersten literarischen Veröffentlichungen, mit denen Hatch vor die Öffentlichkeit trat. Essays und Skizzen über philosophische, literarhistorische und historische Gegenstände lieferte er den Zeitschriften The Church Quarterly Review, The London Quarterly Review, The Illustrated London News, Bentley’s Miscellany, The Examiner und The Record. Eine Zeitlang trug er sich mit dem Gedanken, selbst eine Zeitung zu gründen. Dieser Plan zerschlug sich jedoch.

Text: “Edwin Hatch”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Edwin Hatch

1 buch