Porträt von Elin Wägner
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Autor

Elin Wägner

Schwedische Autorin, Journalistin und Feministin (1882–1949)

Geboren
16. Mai 1882, Lunds domkyrkoförsamling
Gestorben
7. Januar 1949, Berg parish
Staatsangehörigkeit
Schweden
Beruf
Journalistin, Schriftstellerin und Suffragette

Leben und Werk

Elin Matilda Elisabet Wägner (* 16. Mai 1882 in Lund; † 7. Januar 1949 in Rösås, Kronobergs län) war eine schwedische Autorin, Journalistin und Feministin. Sie gilt als eine der bedeutendsten Vorkämpferinnen für Frauenrechte, Pazifismus und Umweltschutz in Schweden und war ihrer Zeit in vielen Bereichen weit voraus. Wägner ist unter anderem bekannt für ihr Engagement zum Frauenwahlrecht und dafür, dass sie 1919 zu den Gründern von Save the Children gehörte.

Frühe Jahre und Ausbildung

Elin Wägner wurde als Tochter des Rektors Sven Wägner und dessen Ehefrau Anna Mathilda Elisabeth Ekedahl geboren. Als sie drei Jahre alt war, starb ihre Mutter. Zwei Jahre später erhielt ihr Vater eine Stelle als Rektor in Nyköping, wo er seine zweite Frau Augusta Ulfsparre kennenlernte, die Elins Stiefmutter wurde. 1897 wurde der Vater als Rektor nach Helsingborg berufen, wo Elin die Mädchenschule Appelgren besuchte.

Bereits 1899 gewann sie einen ersten literarischen Preis für eine Novelle, die in der Jugendzeitschrift Linnéa veröffentlicht wurde. Ab 1900 arbeitete sie als Schreibhilfe in der Schule ihres Vaters und begann gleichzeitig unter Pseudonymen Novellen für die Helsingborgs-Posten zu schreiben.

Journalistische Laufbahn

1901 traf Wägner über ihren Vater den Redakteur der Helsingborgs-Posten, Gustaf E. Ericson, und wurde dort als 19-Jährige fest angestellt. Sie schrieb Reportagen, Novellen und andere Beiträge unter den Pseudonymen Cafour und Pytia, da ihre Identität als Journalistin geheim gehalten werden sollte.

1907 wurde sie Redaktionsassistentin bei der feministisch engagierten Frauenzeitschrift Idun und schrieb gleichzeitig unter verschiedenen Pseudonymen für die Dagens Nyheter und die humoristische politische Zeitschrift Puck. Von 1923 bis 1936 schrieb Wägner für die Frauenzeitschrift Tidevarvet.

Text: “Elin Wägner”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Elin Wägner

3 bücher