Autor
Elisabeth Maria Beskow
Schwedische Schriftstellerin
- Geboren
- 19. November 1870, Storkyrkoförsamlingen
- Gestorben
- 17. Oktober 1928, Åre church parish
- Staatsangehörigkeit
- Schweden
- Beruf
- Autorin
Leben und Werk
Elisabeth Maria Beskow (* 19. November 1870 in Stockholm, Schweden; † 17. Oktober 1928 in Åre, Jämtlands län) war eine schwedische Schriftstellerin. Unter dem Pseudonym Runa veröffentlichte sie zahlreiche Romane und Kinderbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Familie
Elisabeth Beskow war eine Tochter des Pfarrers Gustaf Emanuel Beskow (1834–1899) und seiner Frau Anna. Ihr älterer Bruder Bernhard Emanuel Beskow (1862–1907) wurde Lehrer und Schuldirektor, ihre ältere Schwester Anna (die wie auch Elisabeth unverheiratet blieb) war ihre engste Vertraute. Die Schachspielerin Katarina Beskow und die Kinderbuchautorin Eugenie Beskow-Heerberger waren ihre Cousinen, der Theologe Natanael Beskow, der mit der noch bekannteren Kinderbuchautorin und Illustratorin Elsa Beskow verheiratet war, ihr Cousin. Eine entferntere Verwandte war die Lehrerin und Zeichnerin Maja Beskow (1877–1964), mit der Elisabeth zeitlebens eng befreundet war.
Leben und Werk
Elisabeth Beskow besuchte die von ihrem Vater gegründete Beskowska skola und ab 1884 die private Mädchenschule Ateneum för flickor in Stockholm. Am Krankenhaus Sophiahemmet schloss sie 1894 eine Ausbildung zur Krankenschwester ab, musste die Berufstätigkeit am Serafimerlasarett aber aus gesundheitlichen Gründen schon im nächsten Jahr abbrechen. Als eine Therapie gegen aufkommende Depressionen begann sie zu schreiben und konnte schon 1895 ihren ersten, autobiografisch geprägten Roman Allt eller intet („Alles oder nichts“) beim Verlag der Evangeliska Fosterlandsstiftelse, einer der Gemeinschaftsbewegung nahestehenden Organisation innerhalb der lutherischen Schwedischen Kirche, herausbringen. Es folgten etwa fünfzig weitere Bücher, überwiegend Romane oder Erzählungsbände für Erwachsene oder Kinder, aber auch Reiseberichte und ein Drama (Korsfararne, 1912).
Text: “Elisabeth Beskow”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

