Porträt von Elizabeth Butler
Foto: Elizabeth Thompson · Wikimedia Commons

Autor

Elizabeth Butler

Britische Malerin Schweizer Abstammung

Geboren
3. November 1846, Lausanne
Gestorben
2. Oktober 1933, Gormanston
Staatsangehörigkeit
Vereinigtes Königreich, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland und Schweiz
Beruf
Malerin, Künstlerin und Schriftstellerin
Wichtige Werke
Das 28. Regiment bei Quatre Bras

Leben und Werk

Elizabeth Southerden Thompson, später bekannt als Lady Butler (* 3. November 1846 in der Villa Claremont in Lausanne; † 2. Oktober 1933 in Gormanston, County Meath) war eine britische Kriegsmalerin und eine der erfolgreichsten Malerinnen im 19. Jahrhundert, die einen neuen Realismus in der Darstellung des Krieges in die britische Kunst brachte.

Leben

Elizabeth Thompson war eine Tochter des Privatiers Thomas James Thompson (1812–1881) aus dessen zweiter Ehe mit Christiana Weller (1825–1910). Sie war eine Schwester der Dichterin Alice Meynell (1847–1922). Elizabeth Thompson wurde in der Schweiz geboren, wuchs aber in Italien auf. Die Schwestern wurde von ihrem Vater privat unterrichtet. Ab 1862 erhielt sie eine Ausbildung in Malerei. 1866 setzte sie ihre Studien an der Female School of Art in South Kensington fort. Außerdem nahm sie private Kurse in Malerei nach nackten Modellen.

1869 zog die Familie nach Florenz und konvertierte zum Katholizismus. Dort arbeitete Elizabeth Thompson unter der Anleitung von Giuseppe Bellucci (1827–1882). Ihr erstes bedeutendes Werk, Das Magnificat (1872; St Wilfrid's Church, Ventnor) hatte ein religiöses Thema. 1870 zog sie nach Paris. War ihr Sujet zunächst vor allem religiöse Kunst gewesen, so geriet sie nun unter den Einfluss von Jean Louis Ernest Meissonier und Édouard Detaille. Allerdings hatte sie sich schon 1868 mit Schlachtenbildern beschäftigt, wie ein im Jahr 2010 wiedergefundenes Skizzenbuch beweist.

1871 begann der Kriegsminister Edward Cardwell mit der seit langem angestrebten Reorganisation der britischen Armee, wodurch unter anderem die Käuflichkeit der Offizierstellen abgeschafft und andere Reformen herbeigeführt wurden.

Text: “Elizabeth Thompson”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Elizabeth Butler

3 bücher