Porträt von Emile Bergerat
Foto: Nadar · Wikimedia Commons

Autor

Emile Bergerat

Französischer Journalist und Schriftsteller

Geboren
29. April 1845, Rue de la Vieille-Monnaie
Gestorben
13. Oktober 1923, Neuilly-sur-Seine
Staatsangehörigkeit
Frankreich
Beruf
Dichter, Dramatiker und Schriftsteller

Leben und Werk

Émile Bergerat (* 29. April 1845 in Paris; † 13. April 1923 ebenda) war ein französischer Journalist und Schriftsteller.

Leben

Als Journalist schrieb Bergerat u. a. für Tageszeitungen wie Le Figaro. Catulle Mendès und Bergerat heirateten die beiden Töchter Théophile Gautiers; ersterer Judith, letzterer Estelle. Über die Literatur brachte Gautier seine beiden Schwiegersöhne in den Kreis der Parnassiens; seinen anderen künstlerischen Zirkel (unter der Ägide des Bildhauers Jean Bernard), dem „Le petit cenacle“ hielt Gautier für Bergerat und Mendès verschlossen.

Bergerat wurde in die Académie Goncourt (7e couvert) aufgenommen und machte dabei die Bekanntschaft des Malers Paul Baudry. Später veröffentlichte Bergerat über diesen eine beachtenswerte Monographie, zu der sein Schwiegervater das Vorwort beisteuerte. In die kontroversen Diskussionen zu den Ausstellungen des Pariser Salons bzw. ihrer Gegenstücke – zum Beispiel der Société des Artistes Indépendants – beteiligte sich Bergerat mit mehreren Aufsätzen und vor allem seinem Werk Le salon de 1892.

Rund zwei Wochen vor seinem 78. Geburtstag starb Émile Bergerat am 13. April 1923 in Paris.

Eine Bibliothek in Neuilly-sur-Seine (Département Hauts-de-Seine), gegenüber einem ehemaligen Wohnsitz Bergerats, trägt seinen Namen.

Text: “Émile Bergerat”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Emile Bergerat

1 buch