Porträt von Ernst Moritz Arndt
Foto: Johann Ferdinand Bender (* 1814, Königsberg; † 1905) · Wikimedia Commons

Autor

Ernst Moritz Arndt

Deutscher Historiker, Dichter und Politiker (1769-1860)

Geboren
26. Dezember 1769, Groß Schoritz
Gestorben
29. Januar 1860, Bonn
Staatsangehörigkeit
Königreich Preußen
Beruf
Dichter, Schriftsteller, Hochschullehrer, Historiker und Politiker

Leben und Werk

Ernst Moritz Arndt (* 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz, Rügen; † 29. Januar 1860 in Bonn) war ein nationalistischer deutscher Historiker, Dichter und Politiker.

Geboren als Sohn eines sich freigekauften Leibeigenen, wurde Arndt 1801 Dozent an der Universität Greifswald. 1803 erschien seine Schrift Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen, die zur Abschaffung der dortigen Leibeigenschaft beitrug. In den Befreiungskriegen 1813–1815 schrieb er Gedichte wie Der Gott, der Eisen wachsen ließ und Was ist des Deutschen Vaterland?, die zu nationaler Freiheit und Einheit aufriefen.

Während der Restauration wurde Arndt als Demagoge verfolgt und angeklagt. In dieser Zeit schrieb er Gedichte wie Ich weiß, woran ich glaube und Kommt her, ihr seid geladen, die ins Evangelische Gesangbuch einflossen. 1848/49 wurde er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und ging nach der gescheiterten Revolution in den Ruhestand.

Die neuere Forschung benennt sowohl Arndts Verdienste als Freiheits- und Einheitskämpfer wie auch seine Fehler als Franzosen- und Judenfeind.

Text: “Ernst Moritz Arndt”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Ernst Moritz Arndt

2 bücher