Porträt von Fanny Van de Grift Stevenson
Foto: Nellie Van de Grift Sanchez · Wikimedia Commons

Autor

Fanny Van de Grift Stevenson

US-amerikanische Künstlerin

Geboren
10. März 1840, Indianapolis
Gestorben
18. Februar 1914, Santa Barbara
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Romancière, Schriftstellerin und Malerin

Leben und Werk

Fanny Stevenson (* 10. März 1840 in Indianapolis als Frances Matilda Van de Grift; von 1857 bis 1879 (1. Ehe) Fanny Osbourne; † 18. Februar 1914 in Santa Barbara) war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Künstlerin und in zweiter Ehe verheiratet mit Robert Louis Stevenson.

Kindheit

Fanny Stevenson hatte eine sorgenlose Kindheit, in der sie die schnelle Entwicklung des Bundesstaates Indianas von der Wildnis zur Zivilisation sowie den Aufstieg der Stadt Indianapolis zu einem Industrie- und Handelszentrum miterlebte.

Beziehung zu Samuel Osbourne

Mit 17 Jahren heiratete sie am 24. Dezember 1857 Samuel Osbourne, der Sekretär des Gouverneurs von Indiana war. Ein Jahr nach der Hochzeit kam ihre Tochter Isobel Osbourne auf die Welt. Im Laufe der Zeit zog die Familie in der Stadt Indianapolis häufig um.

Dann ging Samuel Osbourne in den Amerikanischen Bürgerkrieg und Fanny kümmerte sich allein um ihre Tochter. Nach dem Bürgerkrieg ließ sich Samuel Osbourne, zu der Zeit des Goldrausches in dem Jahr 1863, in den Silberminen in Nevada nieder. Fanny und Isobel sollten ihm später nach Nevada folgen. In dem Jahr 1864 traten beide mit einem Schiff die lange und gefährliche Reise auf die andere Seite Amerikas an. Sie fuhren von New York nach Panama und von dort aus weiter nach San Francisco und nach auf dem Landweg zu den Silberminen nach Nevada. Die 32-tägige Reise war Fannys erste abenteuerliche Reise in ihrem Leben. In Austin lebte die Familie in notbedürftigen Holzhütten in der rauen und unwirtlichen Umgebung der Minenstadt. Zudem lebten dort viele Männer, welche auf der Suche nach Gold waren, und nur sieben Frauen. Das Leben in Austin brachte für die Familie schwierige Jahre mit sich, da fatale hygienische und medizinische Bedingungen herrschten. Die Versorgungslage war problematisch. Zu jeder Zeit waren Indianerüberfälle möglich. Die schwierige Situation verschreckte Fanny nicht und sie lernte zu gärtnern, zu kochen, mit Pistolen zu schießen sowie Zigaretten zu drehen.

Text: “Fanny Stevenson”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Fanny Van de Grift Stevenson

2 bücher