Autor
Federico García Lorca
Spanischer Autor
- Geboren
- 5. Juni 1898, Fuente Vaqueros
- Gestorben
- 19. August 1936, Víznar
- Staatsangehörigkeit
- Spanien
- Beruf
- Bühnenregisseur, Liedtexter, Dramatiker, Dichter und Schriftsteller
- Strömung
- Generación del 27
- Wichtige Werke
- Bluthochzeit · Yerma · Libro de poemas · Dichter in New York · Poema del cante jondo · Así que pasen cinco años · El público · Diván del Tamarit
Leben und Werk
Federico García Lorca [feðeˈɾiko ɣaɾˈθi.a ˈloɾka] (mit vollem Namen Federico del Sagrado Corazón de Jesús García Lorca; * 5. Juni 1898 in Fuente Vaqueros, Provinz Granada; † 19. August 1936 in Víznar nahe Granada) war ein spanischer Lyriker und Dramatiker. Er gehört zu den führenden Gestalten der Generación del 27, zu der Dichter wie Vicente Aleixandre, Dámaso Alonso, Rafael Alberti, Pedro Salinas, Jorge Guillén oder Gerardo Diego zählen. Zusammen mit Ramón del Valle-Inclán erneuerte er das spanische Theater, das in spätromantischen Formeln und in einem flachen Naturalismus erstarrt war.
Kindheit und Jugend in Granada (1898–1919)
Federico García Lorca wuchs im ländlichen Fuente Vaqueros auf, in der fruchtbaren Vega de Granada. Sein Vater Federico García Rodriguez (Enkel von Antonio García Vargas), der nach dem Tod seiner ersten Frau ein großes Vermögen geerbt und vermehrt hatte, war ein wohlhabender adliger Landwirt, patriarchalisch, aber liberal gesinnt. Seine Mutter (aus der Familie Lorca) war eine an Musik und Literatur interessierte Dorfschullehrerin. Zu den Spielgenossen seiner Kindheit gehörten sein jüngerer Bruder Francisco, seine kleinen Schwestern Concha und Isabel und die zahlreichen Kinder der in Fuente Vaqueros lebenden Verwandten. 1909 zog die Familie in die Provinzhauptstadt Granada, wo der Vater ein ansehnliches Haus mit Garten im Stadtzentrum mietete. Während seiner Schulzeit erhielt Federico Musikunterricht und er begeisterte sich so für die Musik (insbesondere für die spanische und andalusische Folklore sowie den Flamenco), dass er nach seinem Schulabschluss ein Musikstudium erwog. Der Vater war aber für ein Jurastudium an der Universität in Granada und so immatrikulierte sich der Siebzehnjährige nicht nur in der juristischen, sondern auch in der philosophischen Fakultät. Als Student verkehrte Federico vornehmlich in den künstlerischen und literarischen Kreisen der Provinzhauptstadt und machte seine ersten Schreibversuche. Die dichterischen Vorbilder dieser Lehrjahre waren Rubén Darío, der Schöpfer des Modernismo und die Wegbereiter der spanischen Lyrik des zwanzigsten Jahrhunderts, die Andalusier Antonio Machado und Juan Ramón Jiménez. Ihr Einfluss schlug sich im ersten Gedichtband des jungen Federico nieder, der 1918 unter dem Titel Impresiones y paisajes erschien und dessen Druck vom Vater finanziert wurde.
Text: “Federico García Lorca”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

