Autor
Felix Klein
Deutscher Mathematiker und Hochschullehrer in Göttingen (1849-1925)
- Geboren
- 25. April 1849, Düsseldorf
- Gestorben
- 22. Juni 1925, Göttingen
- Staatsangehörigkeit
- Königreich Preußen, Deutsches Kaiserreich und Weimarer Republik
- Beruf
- Mathematiker, Mathematikhistoriker, Hochschullehrer, Politiker und Verleger
- Wichtige Werke
- Erlanger Programm · Kleinsche Flasche · Beltrami-Klein-Modell · Encyklopädie der mathematischen Wissenschaften · Kleinsche Gruppe · Kleinsche Vierergruppe · Vorlesungen über die Entwicklung der Mathematik im 19. Jahrhundert · Klein polyhedron
Leben und Werk
Felix Christian Klein (* 25. April 1849 in Düsseldorf; † 22. Juni 1925 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker.
Felix Klein erzielte im 19. Jahrhundert bedeutende Ergebnisse in der Geometrie. Daneben machte er sich um die Anwendung der Mathematik und die Lehre verdient. Klein, der auch ein bedeutender Wissenschaftsorganisator war, sorgte wesentlich mit dafür, dass Göttingen zu einem Zentrum der Mathematik aufstieg.
Leben, Studium und berufliche Laufbahn
Felix Klein wurde am 25. April 1849 in Düsseldorf in der Jägerhofstraße 11 geboren. Kleins Vater, Caspar Klein (1809–1889), war von preußisch-protestantischer Prägung und stammte aus Ennepetal im südlichen Westfalen. Er war Landrentmeister der Regierungshauptkasse in Düsseldorf, während Kleins Mutter aus Kreisen der Aachener Industrie stammte. Nach erstem Unterricht durch seine Mutter Sophie Elise, geborene Kayser (1819–1890), trat Felix Klein mit Vorkenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen im Alter von sechs Jahren in eine private Elementarschule in Düsseldorf ein, um dann im Herbst 1857 in das katholische humanistische Königliche Gymnasium Düsseldorf überzuwechseln. Trotz dieser rein philologischen Erziehung fand sein früh erwachtes naturwissenschaftliches Interesse Anregungen in der Apotheke des Vaters seines Freundes und Klassenkameraden Wilhelm Ruer sowie auch in der kleinen Sternwarte der Stadt Düsseldorf mit deren Leiter Karl Theodor Robert Luther. Dazu ermöglichte ihm sein Vater einige Fabrikbesichtigungen.
Im Herbst 1865 begann Felix Klein das Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Bonn. Klein studierte bei Rudolf Lipschitz und Julius Plücker, dessen Assistent er wurde. Nach dem Tod Plückers übernahm Alfred Clebsch die Herausgabe seines unvollendeten Werkes und übertrug diese Arbeit an den begabten Klein. Klein wurde 1868 bei Plücker mit einem aus der Geometrie auf die Mechanik angewandten Thema promoviert.
Text: “Felix Klein (Mathematiker)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Felix Klein
2 bücher
Technologie
Vergleichende Betrachtungen über neuere geometrische Forschungen
Felix Klein

