Porträt von Felix Klein
Foto: Max Liebermann · Wikimedia Commons

Autor

Felix Klein

Deutscher Mathematiker und Hochschullehrer in Göttingen (1849-1925)

Geboren
25. April 1849, Düsseldorf
Gestorben
22. Juni 1925, Göttingen
Staatsangehörigkeit
Königreich Preußen, Deutsches Kaiserreich und Weimarer Republik
Beruf
Mathematiker, Mathematikhistoriker, Hochschullehrer, Politiker und Verleger
Wichtige Werke
Erlanger Programm · Kleinsche Flasche · Beltrami-Klein-Modell · Encyklopädie der mathematischen Wissenschaften · Kleinsche Gruppe · Kleinsche Vierergruppe · Vorlesungen über die Entwicklung der Mathematik im 19. Jahrhundert · Klein polyhedron

Leben und Werk

Felix Christian Klein (* 25. April 1849 in Düsseldorf; † 22. Juni 1925 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker.

Felix Klein erzielte im 19. Jahrhundert bedeutende Ergebnisse in der Geometrie. Daneben machte er sich um die Anwendung der Mathematik und die Lehre verdient. Klein, der auch ein bedeutender Wissenschaftsorganisator war, sorgte wesentlich mit dafür, dass Göttingen zu einem Zentrum der Mathematik aufstieg.

Leben, Studium und berufliche Laufbahn

Felix Klein wurde am 25. April 1849 in Düsseldorf in der Jägerhofstraße 11 geboren. Kleins Vater, Caspar Klein (1809–1889), war von preußisch-protestantischer Prägung und stammte aus Ennepetal im südlichen Westfalen. Er war Landrentmeister der Regierungshauptkasse in Düsseldorf, während Kleins Mutter aus Kreisen der Aachener Industrie stammte. Nach erstem Unterricht durch seine Mutter Sophie Elise, geborene Kayser (1819–1890), trat Felix Klein mit Vorkenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen im Alter von sechs Jahren in eine private Elementarschule in Düsseldorf ein, um dann im Herbst 1857 in das katholische humanistische Königliche Gymnasium Düsseldorf überzuwechseln. Trotz dieser rein philologischen Erziehung fand sein früh erwachtes naturwissenschaftliches Interesse Anregungen in der Apotheke des Vaters seines Freundes und Klassenkameraden Wilhelm Ruer sowie auch in der kleinen Sternwarte der Stadt Düsseldorf mit deren Leiter Karl Theodor Robert Luther. Dazu ermöglichte ihm sein Vater einige Fabrikbesichtigungen.

Im Herbst 1865 begann Felix Klein das Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Bonn. Klein studierte bei Rudolf Lipschitz und Julius Plücker, dessen Assistent er wurde. Nach dem Tod Plückers übernahm Alfred Clebsch die Herausgabe seines unvollendeten Werkes und übertrug diese Arbeit an den begabten Klein. Klein wurde 1868 bei Plücker mit einem aus der Geometrie auf die Mechanik angewandten Thema promoviert.

Text: “Felix Klein (Mathematiker)”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Felix Klein

2 bücher