Porträt von Felix Mendelssohn-Bartholdy
Foto: Eduard Magnus · Wikimedia Commons

Autor

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Deutscher Komponist, Pianist und Dirigent

Geboren
3. Februar 1809, Hamburg
Gestorben
4. November 1847, Leipzig
Staatsangehörigkeit
Königreich Sachsen und Hamburg
Beruf
Komponist, Pianist, Organist, Dirigent und Musikwissenschaftler
Strömung
Musik der Romantik
Wichtige Werke
Ein Sommernachtstraum · 3. Sinfonie · 4. Sinfonie · Violinkonzert e-Moll · Die Hebriden · Paulus · Elias

Leben und Werk

Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (oft auch nur Felix Mendelssohn genannt; * 3. Februar 1809 in Hamburg; † 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er zählt zu den bedeutendsten Musikern der Romantik und setzte als Dirigent Maßstäbe, die das Dirigieren bis heute prägen.

Daneben setzte sich Mendelssohn Bartholdy für die Aufführung von Werken Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung und zur Herausbildung eines Verständnisses für die „klassische“ Epoche der deutschen Musik bei. Er gilt als Mitbegründer der historischen Musikpflege und gründete das erste Konservatorium in Deutschland.

Leben

Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte der angesehenen und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie Mendelssohn. Väterlicherseits war er ein Enkel des bedeutenden Philosophen Moses Mendelssohn. Sein Vater Abraham trat nach einer Bankkaufmannslehre 1804 als Kompagnon in die Bank seines älteren Bruders Joseph ein. Seine Mutter Lea, geborene Salomon, kam aus einer Fabrikantenfamilie. Nach der Heirat 1804 zogen Abraham und Lea Mendelssohn von Berlin nach Hamburg. 1805 wurde Felix’ musikalisch begabte Schwester Fanny (ab 1829 Fanny Hensel) geboren. Nach Felix (1809) folgten als weitere Geschwister 1811 Rebecka (sie heiratete 1831 den Mathematiker Dirichlet) und 1812 Paul Mendelssohn.

Alle Kinder Abraham Mendelssohns wurden christlich erzogen und am 21. März 1816 von Johann Jakob Stägemann (1760–1820), einem der lutherischen Prediger der Jerusalemkirche, in einer Haustaufe lutherisch getauft. Bei dieser Gelegenheit erhielt Felix seine Taufnamen Jakob und Ludwig. Taufpaten für Felix Mendelssohn und seine Geschwister Fanny, Rebecka und Paul waren der Justiz-Commissarius Carl Ludwig Ferdinand Heinsius und der Regierungs-Conducteur Carl Philipp Stägemann, Sohn des Predigers Stägemann. Darüber hinaus wurde dem Familiennamen der „christliche“ Name Bartholdy beigefügt, den Leas Bruder Jakob Salomon, der preußische Gesandte in Rom, bei seiner Taufe nach dem Namen des Vorbesitzers eines Gartens der Familie angenommen hatte. Abraham und Lea Mendelssohn Bartholdy konvertierten schließlich 1822 zum Christentum. Felix wurde 1825 in der Berliner Parochialkirche konfirmiert.

Text: “Felix Mendelssohn Bartholdy”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Felix Mendelssohn-Bartholdy

2 bücher