Porträt von Frank R. Stockton
Foto: unbekannter Urheber · Wikimedia Commons

Autor

Frank R. Stockton

US-amerikanischer Autor

Geboren
5. April 1834, Philadelphia
Gestorben
20. April 1902, The Woodlands
Staatsangehörigkeit
Vereinigte Staaten
Beruf
Schriftsteller, Journalist, Science-Fiction-Schriftsteller, Kinderbuchautor und Humorist

Leben und Werk

Frank Richard Stockton (* 5. April 1834 in Philadelphia, Pennsylvania; † 20. April 1902 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Humorist.

Leben

Stockton war der dritte Sohn von Richard Stockton, einem bekannten Prediger der Methodistischen Kirche und dessen zweiter Ehefrau Emily Drean. Da Stockton mit einem steifen Bein zur Welt gekommen war, sollte er nach dem Wunsch seines Vaters studieren. Er weigerte sich und nach Ende seiner Schulzeit an der Central High School (Philadelphia) im Februar 1852 begann er eine Ausbildung als Holzschnitzer bzw. -stecher. Zur gleichen Zeit erlernte sein jüngerer Bruder den Beruf des Kupferstechers.

Während dieser Zeit begann Stockton auch erste kleine Erzählungen zu verfassen. 1855 konnte er dann mit „The slight mistake“ im American Courier. A Family Newspaper erfolgreich debütieren. Als sein Vater fünf Jahre später starb, war Stockton bereits als Schriftsteller so erfolgreich, dass er sich nur noch seinen literarischen Werken widmen konnte. Im April 1860 heiratete er in seiner Heimatstadt die Lehrerin Mary Anne Tuttle und ließ sich mit ihr in Burlington (New Jersey) nieder.

Zu Beginn des Bürgerkriegs sprach sich Stockton mit seinem Pamphlet „A northern voice for the dissolution of the Union of the United States of America“ als Abolitionist gegen die Sklaverei aus. Weitere geplante politische Veröffentlichungen unterließ er nach dem Fall von Fort Sumter. Später erwarb das Paar ein Haus in Nutley (New Jersey).

1867 ging Stockton zusammen mit seiner Ehefrau nach Philadelphia zurück, um für eine von seinem Bruder gegründete Zeitung zu schreiben. Parallel dazu konnte er regelmäßig in der Zeitschrift The Riverside Magazine veröffentlichen. 1868 berief ihn Mary Mapes Dodges in die Redaktion ihres Familienmagazins Hearth and Home. Dort veröffentlichte er u. a. unter den Pseudonym Paul Fort kleine Geschichten in deutscher und französischer Sprache und die Leser wurden aufgefordert die passenden englischen Übersetzungen einzusenden.

Text: “Frank R. Stockton”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Frank R. Stockton

35 bücher