Porträt von Franz Hartmann
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Autor

Franz Hartmann

Deutscher Theosoph und Autor von esoterischen Werken (1838-1912)

Geboren
22. November 1838, Donauwörth
Gestorben
7. August 1912, Kempten
Staatsangehörigkeit
Königreich Bayern
Beruf
Arzt, Sachbuchautor, Astrologe, Schriftsteller und Übersetzer

Leben und Werk

Franz Hartmann (* 22. November 1838 in Donauwörth, Bayern; † 7. August 1912 in Kempten (Allgäu)) war ein deutscher Theosoph, Freimaurer, Rosenkreuzer und Autor von esoterischen Werken.

Kindheit und Jugend

Franz Hartmann wurde am 22. November 1838 in Donauwörth als Sohn von Karl Hartmann und dessen Frau Elise von Stack geboren. Kurz nach seiner Geburt übersiedelte die Familie nach Kempten, da der Vater, ein praktischer Arzt, dort eine Stelle als königlich bayerischer Gerichtsarzt angenommen hatte. Nach seiner Kindheit, Jugend und Schulbesuch in Kempten meldete er sich 1859 als Freiwilliger zur bayerischen Armee beim 1. Königlich-bayerischen-Artillerieregiment in Würzburg. Ein Jahr später quittierte er den Dienst und begann sich an der Ludwig-Maximilians-Universität in München auf sein Medizin Staatsexamen vorzubereiten. Nach der Prüfung 1862 begann er mit dem Studium der Pharmakologie, um Apotheker zu werden.

Erfahrungen in den USA

Noch vor Abschluss seines Studiums machte Hartmann 1865 eine Ferienreise nach Frankreich und als ihm in Le Havre die Stelle eines Schiffsarztes auf einem US-amerikanischen Paketboot angeboten wurde, sagte er aus purer Abenteuerlust zu. So gelangte er in die USA, wo er sich schließlich in St. Louis niederließ. Hier beendete er sein Studium, praktizierte als Augenarzt und erwarb die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1870 wurde ihm das ruhige Leben dort zu langweilig, er gab seine gut gehende Praxis auf und begann eine ausgedehnte Reisetätigkeit. In Mexiko lebte er einige Zeit in Córdoba und Orizaba, versuchte er Kulturen von Indigenas kennenzulernen und praktizierte 1871 wieder als Arzt in New Orleans. 1872 ließ er sich im US-Bundesstaat Texas nieder, kaufte eine Farm und heiratete. Sieben Monate später starb seine Frau, woraufhin Hartmann die Farm wieder verkaufte und erneut zu reisen begann. Kreuz und quer durchstreifte er die USA, lernte bei Native Americans, untersuchte zahlreiche parapsychologische Phänomene und beschäftigte sich mit den Anschauungen verschiedener Religionen, bis er 1879 in Georgetown im Bundesstaat Colorado wieder als Arzt praktizierte. 1882 wurde Hartmann dort zum Gerichtsarzt bestellt. Hier trat er auch der AFAM-Freimaurerloge Georgetown No. 12 bei.

Text: “Franz Hartmann”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

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