Autor
Friedrich Christoph Jonathan Fischer
Deutscher Historiker und Rechtswissenschaftler
- Geboren
- 12. Februar 1750, Stuttgart
- Gestorben
- 30. September 1797, Halle (Saale)
- Staatsangehörigkeit
- Deutschland
- Beruf
- Hochschullehrer, Kulturhistoriker, Schriftsteller, Jurist und Historiker
Leben und Werk
Friedrich Christoph Jonathan Fischer (* 12. Februar 1750 in Stuttgart; † 30. September 1797 in Halle (Saale)) war ein deutscher Historiker und Rechtswissenschaftler.
Leben
Friedrich Christoph Fischer, Sohn des herzoglichen württembergischen Hofkammerrats Ernst Johann Friedrich Fischer (1695–1753), hatte das Gymnasium seiner Heimatstadt besucht. 1764 begann er eine Ausbildung in den Kameralwissenschaften, bei einem Beamten auf dem Land. Diese Ausbildung setzte er 1768 an der Universität Tübingen fort, wo er sich 1769 dem Studium der Rechtswissenschaften zuwandte. 1773 kehrte er nach Stuttgart zurück, zog 1775 nach Wien und wurde dort 1776 Sekretär der fürstlich-badischen Gesandtschaft. 1778 musste er aufgrund des bayrischen Erbfolgekrieges Wien verlassen. Danach fand er weitere Wirkungsstätten in Stuttgart, Regensburg, Augsburg, München und Berlin.
1779 erhielt er einen Ruf als fünfter Professor des Staats und Lehnrechts an die Universität Halle. Diesem Ruf folgte er 1780, welche Aufgabe er mit einem Programm über die Schwierigkeit bei der Aufklärung des deutschen Erbwesens antrat und wurde damit verbunden am 23. Januar 1780 ordentlicher Beisitzer der Juristenfakultät. Zuvor hatte er am 6. Januar 1780 die juristische Doktorwürde der Universität Tübingen erhalten. 1782 wurde er nach dem Tod von Philipp Jakob Heisler vierter Professor und 1793 dritter Professor der Hallenser Juristenfakultät.
Geschwister
Friedrich Christoph Jonathan Fischer hatte einen älteren Bruder, den württembergischen Hofarchitekten Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer (1746–1813) und eine ältere Schwester Auguste Fischer (1747–1823), die seit 1766 mit dem württembergischen Regierungsrat Carl Friedrich Feuerlein verheiratet war. Beide älteren Geschwister waren ebenfalls offiziell Kinder des Hofkammerrats und Küchenmeisters Ernst Johann Friedrich Fischer (1695–1753), jedoch möglicherweise illegitime Kinder des Herzogs Carl Eugen. Die Ehefrau des Hofkammerrats und Mutter dieser Kinder, Magdalena Barbara Fischer geb. Castenbauer (1718–1786), war möglicherweise ab circa 1745 eine Geliebte des Herzogs.
Text: “Friedrich Christoph Jonathan Fischer”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Friedrich Christoph Jonathan Fischer
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