Autor
Friedrich Prinzing
Deutscher Arzt, Medizinstatistiker und Demograf
- Geboren
- 3. April 1859, Ulm
- Gestorben
- 20. Januar 1938, Ulm
- Beruf
- Arzt
Leben und Werk
Friedrich Prinzing (* 3. April 1859 in Ulm; † 20. Januar 1938 ebenda) war ein deutscher Arzt und Medizinalstatistiker. Er gilt als Begründer der wissenschaftlichen medizinischen Statistik.
Leben
Als Sohn eines Konditors wuchs Prinzing in Ulm auf, besuchte dort das Gymnasium und studierte von 1877 bis 1883 Medizin in Tübingen, München, Berlin und Wien. Seit 1877 war er Mitglied der Studentenverbindung Tübinger Königsgesellschaft Roigel (1933–1935 Tübinger Burschenschaft Roigel in der DB). Im Jahr 1883 folgten die Approbation und Promotion. 1885 ließ er sich in seiner Heimatstadt Ulm als praktischer Arzt nieder, wo er auch bis zu seinem Lebensende blieb. 1888 erreichte er das württembergische Physikatsexamen. Von 1895 bis 1929 war er Bahnarzt, von 1900 bis 1930 Mitglied der württembergischen Ärztekammer, 1908 Sanitätsrat, von 1914 bis 1918 freiwillig Arzt im Militärdienst, von 1916 bis 1930 Vertreter des Oberamtsarztes, 1932 Mitglied der Kaiserlich Deutschen Akademie der Naturforscher (Leopoldina). Weiterhin war er Mitglied der Deutschen Statistischen Gesellschaft, der Gesellschaft für soziale Medizin, Hygiene und Medizinalstatistik und der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene.
Schriften (Auswahl)
Handbuch der medizinischen Statistik. G. Fischer, Jena 1906; 2., vollständig umgearbeitete Auflage, ebenda 1931.
Die Methoden der medizinischen Statistik. In: Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden. Berlin [u. a.]: Urban & Schwarzenberg, 1924
Die zukünftigen Aufgaben der Gesundheitsstatistik. Karlsruhe: C. F. Müller Verlag, 1920
Text: “Friedrich Prinzing”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Friedrich Prinzing
1 buch

