Porträt von Gabriele D'Annunzio
Foto: Agence de presse Meurisse · Wikimedia Commons

Autor

Gabriele D'Annunzio

Italienischer Schriftsteller des Fin de Siècle und spätromantischer Vertreter des Symbolismus

Geboren
12. März 1863, Pescara
Gestorben
1. März 1938, Gardone Riviera
Staatsangehörigkeit
Königreich Italien
Beruf
Dramatiker, Politiker, Militär, Dichter und Journalist
Wichtige Werke
Il Piacere · Le vergini delle rocce · Francesca da Rimini · The Intruder · The Dream of a Spring Morning

Leben und Werk

Gabriele D’Annunzio (eigentlich: d’Annunzio; seit 1924 Principe di Montenevoso (Fürst von Montenevoso); * 12. März 1863 als Gabriele Rapagnetta-d’Annunzio in Pescara; † 1. März 1938 in Gardone Riviera) war ein italienischer Schriftsteller des sinnlichen Ichkults und Dichter des Fin de Siècle und spätromantischer Vertreter des Symbolismus. Er gilt als ein Ideengeber des italienischen Faschismus und Mentor Benito Mussolinis, ohne allerdings jemals bekennendes Mitglied der Faschistischen Partei gewesen zu sein.

Im Mai 1915 war er als ultra-nationalistischer Propagandist maßgeblich daran beteiligt, die öffentliche Meinung, die einen Eintritt Italiens in den Ersten Weltkrieg bis dahin weit überwiegend abgelehnt hatte, in ihr Gegenteil zu verkehren. Nach dem Krieg war D’Annunzio 1919/20 Führer der kurzlebigen, international nicht anerkannten Italienischen Regentschaft am Quarnero im heutigen Rijeka. Nach D’Annunzio ist die Universität Chieti-Pescara benannt.

Text: “Gabriele D’Annunzio”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.

Sammlung

Bücher von Gabriele D'Annunzio

18 bücher