Autor
Gabrielle Réval
Schriftsteller
- Geboren
- 20. Dezember 1869, Viterbe
- Gestorben
- 15. Oktober 1938, 7. Arrondissement
- Staatsangehörigkeit
- Frankreich
- Beruf
- Schriftstellerin
- Wichtige Werke
- Prix Femina
Leben und Werk
Gabrielle Élise Victoire Logerot, bekannt unter dem Pseudonym Gabrielle Réval, (geboren am 20. Dezember 1869 in Viterbo; gestorben am 15. Oktober 1938 in Lyon) war eine französische Schriftstellerin und Essayistin.
Leben
Logerot war eine Absolventin der École normale supérieure de jeunes filles (ENS) in Sèvres des Jahrgangs 1890 und bestand 1893 die Agrégation.
Danach unterrichtete sie am Mädchengymnasium von Niort. Zeitweilig schrieb sie Artikel für Le Journal und L’Œuvre. Bereits mit ihrem ersten Buch Les Sévriennes, das 1900 erschien und in dem sie von ihren Erfahrungen an der ENS in Sèvres berichtete, machte sie auf sich aufmerksam. Sie schilderte „anhand aufeinanderfolgender Szenen und der Erzählung eines kurzen Abenteuers ein ganz besonderes, ‚ausgewähltes‘ und sehr geschlossenes Milieu“. In mehreren ihrer Romane, darunter Lycéennes (1902) und La Bachelière (1910), thematisierte sie das Leben der Mädchen in den Bildungseinrichtungen und ihren Platz in der Gesellschaft.
1904, als die Frage der Bildung und Erziehung von Mädchen an Bedeutung gewann, veröffentlichte sie L’Avenir de nos filles, ein Werk, das weibliche Berufe auflistet. Darin betonte sie die prekäre Lage der Schriftstellerinnen: „Nur eine reiche Frau kann bis zu einem gewissen Grad ihre Pflichten als Mutter und als Schriftstellerin miteinander vereinbaren.“
Im November desselben Jahres war sie Mitbegründerin des Prix Vie heureuse, aus dem später der Prix Femina hervorging. Zusammen mit 21 weiteren Redakteurinnen der Zeitschrift La Vie heureuse wollte sie damit einen Gegenentwurf zum Prix Goncourt schaffen, der als frauenfeindlich galt.
Text: “Gabrielle Réval”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Gabrielle Réval
1 buch

