Autor
Garcilaso de la Vega
Spanischer Feldherr und Dichter
- Geboren
- 1503, Toledo
- Gestorben
- 14. Oktober 1536, Nizza
- Staatsangehörigkeit
- Spanien
- Beruf
- Dichter, Militär, Schriftsteller, Diplomat und Soldat
Leben und Werk
Garcilaso de la Vega (* zwischen 1498 und 1503 in Toledo; † 14. Oktober 1536 in Nizza, Frankreich) war ein bekannter spanischer Renaissance-Dichter, der die Lyrik seines Landes so nachhaltig prägte, dass er bisweilen als der Begründer der neuzeitlichen Dichtung in Spanien oder als „Dichterfürst spanischer Sprache“ angesehen wird.
Leben
Garcilaso de la Vega entstammte einem hohen kastilischen Adelsgeschlecht und wurde zwischen 1498 und 1503 (bisher wurde meist 1501 vermutet, neuerdings wird aber 1499 angenommen) in Toledo als drittes Kind des Garcilaso de la Vega († 8. September 1512), Herr von Arcos und Komtur von León des Santiagoordens, und der Sancha de Guzmán, Herrin von Batres und Cuerva, geboren. Im Jahr 1520 trat er in die Dienste von Karl V. (seit 1516 als Carlos I. König von Spanien) ein, wurde Mitglied der königlichen Garde und kämpfte in den Jahren 1520–1522 nahe seiner Geburtsstadt im sogenannten Comuneros-Aufstand. Möglicherweise wurde er Ende 1522 in Begleitung von seinem späteren Dichterkollegen und Freund Juan Boscán Almogávar und Pedro Álvarez de Toledo, dem künftigen Vizekönig von Neapel, auf eine Mission geschickt, die den Fall von Rhodos an die Türken verhindern sollte. Bei der Rückkehr nach Spanien wurde er zum Ritter des Ordens von Santiago ernannt. Im Jahr 1524 kämpfte er während der Belagerung von Fuenterrabía gegen die Franzosen. Im Jahr darauf heiratete er, wieder in Toledo, Elena de Zúñiga, eine Dame aus dem Gefolge der Schwester des Königs, Eleonore von Kastilien. Anschließend übte er für einige Zeit das Amt eines Statthalters in seiner Heimatstadt aus.
Text: “Garcilaso de la Vega”, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. Daten und Fakten: Wikidata.
Sammlung
Bücher von Garcilaso de la Vega
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